Rettungsberichte 2021

02. Evakuation Luftseilbahn Lungern-Turren  (14.02.2021)
Um ca 9Uhr bleibt die Lungern-Turren-Bahn am 14.02.2021 wegen einer technischen Störung stehen. Die bergfahrenden Kabine ist mit 27 Gästen und zwei Hunden besetzt. Auf der Talfahrt befinden sich keine Personen in der Kabine. Die Kabine bleibt rund 100m unterhalb der Stütze 1 in luftiger Höhe stehen. Bald merken die Verantwortlichen der Bahn, dass die Anlage nicht in nützlicher Frist wieder in Betrieb genommen werden kann und alarmieren die Rega für eine Evakuation der Seilbahn.
Zwei aufgebotene RSH evakuieren die 27 Fahrgäste und die beiden Hunde.
Im Anschluss an die erfolgreiche Evakuation wird ein technischer Mitarbeiter der Bahn mit einem RSH auf das Kabinendach geflogen um die Störung vor Ort zu beheben. Abklärungen über zusätzliche Massnahmen mit der Bahn.
Nach umfangreichen Kontrollen kann die Bahn um ca 14:30 den Betrieb wieder aufnehmen.
Im Einsatz standen 2 RSH(Rettungsspezialisten Helikopter), Swisshelicopter, die Kantonspolizei Obwalden und 1 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.


01. Evakuation Huebermettlen  (15.01.2021)

Zwei junge Schneeschuhläufer haben auf dem Jänzi-Trail auf dem Rückweg in der Nähe von Huebermettlen im tiefen Schnee und dichtem Nebel den weiteren Weg nicht mehr gefunden. Überrascht vom vielen Schnee und dichten Nebel haben die Schneeschuhläufer die Rettungskräfte alarmiert. Zudem waren sie ziemlich am Ende ihrer Kräft.
Zwei Bergretter machen sich mit den Tourenskis auf den Weg von Wissensteinen der Strasse nach zum Geländepunkt 1347 in der von der Alp Huebermettlen. Der Rettungschef bleibt im Kontakt mit den Blockierten und hält die blockierten Bergänger über den Verlauf der Evakuation auf dem Laufenden. Es war die Absicht auf der Strasse zu Zielort einen Weg durch den tiefen Schnee zu Spuren um den Rückweg über den gleichen Weg mit den erschöpften Schneeschuhläufer zu meistern. Knapp zwei Stunden nach dem Alarm erreichten die Retter die frierenden Schneeschuhläufer. Mit Traubenzucker gestärkt machen sie sich anschliessend auf den Rückweg. Nach fast eineinhalb Stunden Rückweg sind die beiden im Langis an ihrem Ausgangsort zurück. Der Einsatz dauerte mehr als 4 Stunden.
Im Einsatz standen 3 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.