{"id":52,"date":"2007-05-20T13:25:16","date_gmt":"2007-05-20T13:25:16","guid":{"rendered":"https:\/\/web286.sr101.firestorm.ch\/WP\/index.php\/rettungsberichte-2007\/"},"modified":"2020-03-09T12:18:42","modified_gmt":"2020-03-09T11:18:42","slug":"rettungsberichte-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sarneraatal.ch\/index.php\/2007\/05\/20\/rettungsberichte-2007\/","title":{"rendered":"Rettungsberichte 2007"},"content":{"rendered":"<h5>1. (09.Juni) Grosse Melchaa<\/h5>\n<p>10:30h \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Einstieg einer Canyoninggruppe in die Schlucht der Grossen Melchaa<br \/>\n17:00h \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Voralarm und bereitstellen der Canyoninggruppe f\u00fcr einen ev. Einsatz.<br \/>\n17:30h \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Entwarnung betr. Einsatz<br \/>\n18:30h \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ausstieg der Gruppe aus der Schlucht in Sarnen. (Chalcheren)<\/p>\n<p>was war passiert: (Auszug aus Originalmail)<\/p>\n<p>Um 10:30h ist eine Canyoninggruppe, bestehend aus 8 Mann im Fl\u00fceli Ranft in die Schlucht der grossen Melchaa eingestiegen. Am Ende der ersten richtigen Schwimmstrecke war die Schlucht pl\u00f6tzlich durch einen riesen Stoss Schwemmholz versperrt :<\/p>\n<p>Ich war am schwimmen, auf einmal war vor mir dieser grosse Holzhaufen. Das Wasser fliesst durch die Holzsperre hindurch, bei normalem Wasserstand staut sich also dort kein Wasser, es gibt gen\u00fcgend L\u00fccken. Ich hatte aber Angst, irgendwo in den Sog zu kommen, konnte mit dem Rucksack unm\u00f6glich zur\u00fcckschwimmen, die Str\u00f6mung war zu stark. Meinen G\u00e4sten konnte ich zurufen, sie sollen weiter oben bleiben, sie waren noch nicht in der Str\u00f6mung. Ich bin auf der Kernserseite \u00fcber die \u201carschglatte\u201c Wand hochgeklettert, auf ca. 15 Meter \u00fcber dem Wasserspiegel war in einer Nische ein Baumstamm verklemmt, an diesem konnte ich einen guten Sand bauen. Meine G\u00e4ste habe ich einzeln via Flaschenzug hochgezogen denn die Kletterei h\u00e4tte w\u00e4re ca. im 5. bis 6. Grad gewesen. \u00dcber einen Baumstamm konnten wir rittlings auf das Schwemmholz hinauf gelangen (ca. 20 Meter \u00fcber dem Wasserspiegel). Dort f\u00fchlte ich mich sicher vor eventuellem Hochwasser, wir brauchten sehr lange f\u00fcr diesen Aufstieg. F\u00fcr den Nachmittag hatte der Wetterbericht noch Gewitter gemeldet. Habe um 16:30h Meteo Schweiz angerufen, zum Gl\u00fcck mit der Info, dass im Raume Melchtal keine Gewitterzellen zu sehen sind. Da ich nicht wusste, ob ich weiter unten in der Schlucht noch Natel Empfang habe, telephonierte ich mit mit einem Kollegen und habe mit ihm eine Zeit f\u00fcr eine Alarmierung vereinbart. Wir mussten dann \u00fcber das Schwemmholz abseilen, ein gef\u00e4hrliches Unterfangen, denn alles Holz war ziemlich lose. F\u00fcr die Abseilerei brauchten wir nochmals ann\u00e4hernd eine Stunde.<\/p>\n<p>Den Rest der Schlucht haben wir in gut einer Stunde absolviert. Bei der Schl\u00fcsselstelle mit dem \u201eKehrwasser\u201c waren die G\u00e4ste ziemlich ersch\u00f6pft (kein Essen seit morgens (08:00h), diese Stelle war aber zum Schwemmholz (Staumauer) sehr einfach zu meistern.<\/p>\n<p>18:30h \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201eEnde gut, alles gut !\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>2. (30. Juni) Cheselenflue<\/h5>\n<p>Zwei Kletterer durchsteigen die Route \u201eViadukt\u201c an der Cheselenflue. Da nicht unbedingt mit dem Gel\u00e4nde vertraut ger\u00e4t die Frau beim abseilen in einen \u00dcberhang und musste nach ca. 40 Metern feststellen, dass das Seilende naht, sie aber keine Chance hatte, irgendwie an den Felsen zu gelangen, denn auch Pendelbewegungen waren zwecklos. Leider konnte sie ihren Seilpartner mit rufen nicht erreichen, denn der \u00dcberhang verunm\u00f6glichte jeden Rufkontakt und das Handy hatte man im Rucksack am Wandfuss fein s\u00e4uberlich geparkt. Sie versuchte dann, am Seil wieder nach oben zu gelangen, was aber kurze Zeit sp\u00e4ter aufgegeben wurde. Mit lautem Rufen versuchte man nun irgend jemand auf sich aufmerksam zu machen. In dieser misslichen Lage harte man nun aus und wartete auf Hilfe, es war ca. 17:30 h. Gegen 20:00h meldet eine fremde Person in der St\u00f6ckalp, dass seit l\u00e4ngerer Zeit sich an gleicher Stelle an der Cheselenflue, am Seil h\u00e4ngend eine Person befinde und vermutlich Hilfe brauche. Sepp Sigrist (wohnhaft in der St\u00f6ckalp) informiert seinen Sohn in der Alp Cheselen und bittet ihn, an den Wandfuss zu gehen und versuchen, mit der blockierten Person Kontakt aufzunehmen. Dort angekommen war sofort klar, dass hier Hilfe ben\u00f6tigt wurde. Er informiert sofort seinen Vater und der meldet dies sofort Dem RC der Rettungsstation Kerns. Um 21:20h wird die Rega alarmiert und es werden zwei RSH aufgeboten. Nach einem Recoflug und nachdem man die zwei Personen gesichtet hatte setzt Rega 8 in zwei Rotationen die beiden RSH in einer Windenaktion direkt beim Standplatz des Seilpartners ab. Es werden noch zus\u00e4tzlich verankerungen gebohrt und mit vereinten Kr\u00e4ften (zu dritt) wird die Frau via Flaschenzug auf den Standplatz heraufgezogen. MitMit zwei Fl\u00fcgen werden je ein RSH und ein Kletterer auf den Standplatz in der St\u00f6ckalp geflogen, beide unverletzt, daf\u00fcr heilfroh, wieder festen Boden unter den F\u00fcssen zu haben. Ende der Aktion 23:45h<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>3. (29.Juli ) Kleine Schliere<\/h5>\n<p>Die Fa. Outdoor AG Interlaken ist zu einer Canyoningtour in die Kleine Schliere einge-stiegen, mit dabei ist eine Familie aus London. Beim Abseilen \u00fcber einen Wasserfall ist der 14 j\u00e4hrige Sohn ausgerutscht und hat sich beim Sturz am Knie verletzt.<\/p>\n<p>Ein weiterkommen f\u00fcr ihn war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr m\u00f6glich, sodass man die Alarmzentrale 1414 Rega um Hilfe bat (13:25h). Erste Abkl\u00e4rungen mit der EBUR haben gezeigt, dass ev. ein Einstieg in die Schlucht nur mit dem WAG m\u00f6glich ist. Nach einem Rekoflug aber war klar, dass die \u00c4rztin mit der Winde direkt zum Patienten abgeseilt werden\u00a0 konnte und der RSH (Hepting Martin) wurde auf einem Zwischenlandeplatz ausgeladen. Nachdem der Patient medizinisch versorgt war (Knietrauma), wurde er mit dem Horizontalnetz geborgen, auf dem Zwischenlandeplatz umgeladen und in das Kantonsspital nach Sarnen \u00fcberf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Einsatzende 16:00h<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><strong>4. ( 24. Sept. 07 ) Gr\u00e4fimattstand<\/strong><\/h5>\n<p>Rega 8 fliegt entlang des Arvigrates bis zum Storeggpass und zur\u00fcck, sucht bei str\u00f6mendem Regen einen verirrten Wanderer, leider aber ohne Erfolg. Nachdem um ca. 19:30 h in Alpnach aufgetankt werden musste und die Nacht hereinbrach, wurde erstmals die Rettungsstation Kerns alarmiert (1 h sp\u00e4ter).<\/p>\n<p>Ein 13 Mann starkes Team der Station war dann n\u00f6tig, um den verirrten Wanderer in den Melchtaler Bergen in der Nacht zu suchen.<\/p>\n<p>Der 50 J\u00e4hrige Mann startete seine Tour um ca. 14:00 h auf dem Stanserhorn, wanderte via \u00c4cherli zum Arvigrat und weiter zum Gr\u00e4fimattstand, um dann irgendwann ins Melchtal abzusteigen. Seine Bekleidung bestand aus einem kurzarm T-Shirt und blauen Jeans, er hatte weder Regenjacke und besass auch keinen K\u00e4lteschutz. Das Wetter wurde immer schlechter und es begann heftig zu regnen. Um 18:30 h rief er per Handy seine Frau an, um ihr mitzuteilen, dass er wegen des Regens eine Abk\u00fcrzung ins Tal gew\u00e4hlt und sich dabei verirrt habe. Er stecke fest und sie solle bitte sofort Hilfe organisieren! Als Ortsunkundiger wusste er nicht wo er sich aufhielt und konnte weder Gegend noch Standort nennen. Als \u201eKr\u00f6nung\u201c gab anschliessen auch noch sein Handy den Geist auf. Umgehend telephonierte seine Frau der Kapo, diese wiederum informierte die EZ Rega und bald darauf startete Rega 8 zu einem Suchflug, leider ohne Erfolg. Nun endlich, um 19:32 h wurde die Rettungsstation via Pager aufgeboten. Ein 13 k\u00f6pfiges Team startet in Kerns mit 4 Fahrzeugen um 20:15 h. Da die Angaben seiner Frau wiederspr\u00fcchlich waren, wurde mit 4 Suchtrupps das in Frage kommende Gebiet systematisch abgsucht. Ein Superpuma der Armee, best\u00fcckt mit einer W\u00e4emebildkamera wartete in Alpnach auf seinen Einsatz, um ggf das stark zerkl\u00fcftete Gebiet aus der Luft abzusuchen. Um 22:28 h meldet dann einer der Suchtrupps, dass sie den Vermissten aufgesp\u00fchrt h\u00e4tten, auf 1552 M.\u00fc.M, unverletzt, aber f\u00f6llig durchn\u00e4sst. Er wurde mit warmen Getr\u00e4nken verpflegt, mit trockenen Kleidern versorgt, um dann gemeinsam mit den Rettern den beschwerlichen Weg ins Tal unter die F\u00fcsse zu nehmen. Um 23:35 h konnte er im Rettungslokal in Kerns von seiner Frau ,etwas m\u00fcde, aber gl\u00fccklich, abgeholt werden.<\/p>\n<p>23:45 h Ende des n\u00e4chtlichen Einsatzes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><strong>5. ( 14. Okt.07 ) Alp Stepfen<\/strong><\/h5>\n<p>Zwei Br\u00fcder unternehmen eine Bergtour in den Melchtaler Bergen, sie wollen auf das Br\u00fcnig-Haupt (2313 M.\u00fc.M ). Da ortsunkundig wandern sie von der St\u00f6ckalp zur Alp Chlister und von da weiter zur Alp Stepfen. Sie verlieren den markierten Wanderweg, der eigentlich nach \u00c4lggialp f\u00fchren w\u00fcrde und geraten daher in immer steiler werdendes Gel\u00e4nde. Mit Entsetzen m\u00fcssen die beiden aber pl\u00f6tzlich feststellen, dass es weder ein Weiterkommen nach oben gibt, gleichzeitig aber auch der R\u00fcckweg unm\u00f6glich geworden ist. In dieser misslichen Lage greiffen sie zum Handy und w\u00e4hlen die Alarmnummer 1414 und bitten um Hilfe (ca. 11:30 ). Rega 8 mit einem RSH an Bord fliegt zur Alp Stepfen und nachdem die zwei Blockierten gesichtet wurden, werden die \u00c4rztin und der RSH oberhalb der beiden Verstiegenen schwebend aus dem Heli geladen. Man setzt drei Bohrhacken und der RSH wird von der \u00c4rztin gesichert zu den Blockierten abgeseilt. Beide sind unverletzt. In zwei Flugrotationen werden die Verstiegenen am Windenhacken evakuiert und bei der Alp Stepfen abgesetzt. Von da f\u00fchrt sie der markierte Wanderweg wieder hinunter zur St\u00f6ckalp.<\/p>\n<p>Ende der Aktion 15:00.<\/p>\n<p>P.S. Das Br\u00fcnig-Haupt wird von der Melchsee-Frutt aus begangen, kann aber auch von der \u00c4lggialp aus bestiegen werden. Eine Tour auf das Haupt via Alp Stepfen ist nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><strong>6. ( 18.11.2007 ) Herrenloser Hund J\u00e4nzi<\/strong><\/h5>\n<p>Ein Skitourenfahrer findet auf dem J\u00e4nzi einen herrenlosen Hund. Eine anwesende Tier\u00e4rztin stellt fest, dass das Tier ein Bein gebrochen hat. Der Tourenfahrer w\u00e4hlt die Nummer der Rega 1414, in der Annahme, dass der Hund evakuiert w\u00fcrde, was aber von der EZ verneint wird. Der RC der Rettungsstation Kerns wird via Pager alarmiert. Erste Abkl\u00e4rungen mit dem Alarmierenden ergaben, dass jegliche Versuche scheiterten, den Hund irgendwie in einen Rucksack zu packen. In der Zwischenzeit konnte der Besitzer ausfindig gemacht werden, dieser best\u00e4tigte auch, dass das Tier mit ihm auf dem J\u00e4nzi die Abfahrt angetreten habe, sich dann aber wieder auf den Gipfel zur\u00fcck begeben haben muss. Er werde nochmals aufsteigen und den verletzten (?) Hund abholen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Rettungsstation war somit das Problem gel\u00f6st ! (ca. 13:35h)<br \/>\nEine sp\u00e4tere R\u00fcckfrage ergab folgendes:<\/p>\n<p>Als der Hundebesitzer die Alp Ch\u00e4seren erreichte, sprang ihm freudig bellend sein Hund entgegen, von einem gebrochenen Bein keine Spur !?<\/p>\n<p>\u201eIrren ist menschlich !\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><strong>7. (18. 11. 2007) Totenbergung Rengg \/ Alpnachstad<\/strong><\/h5>\n<p>Ein Paar wandert am Ende der Renggstrasse, dem Wanderweg folgend, hinunter gegen den Widibach und wollte via Grossr\u00fcti nach Alpnachstad gelangen. Auf dem steil abfallenden, mit Schnee bedeckten schmalen Weg f\u00e4llt der Mann pl\u00f6tzlich auf den R\u00fccken und bleibt reglos liegen. Seine Frau versucht mit dem Handy irgendwie Hilfe zu organisieren. Nach mehrmaligen Versuchen meldet sich pl\u00f6tzlich eine Kollegin, diese wiederum gibt den Hilferuf weiter an die EZ 144. Nachdem Wiederbelebungsversuche via Telephon erfolglos blieben, wurde die EZ Rega 1414 aufgeboten (ca. 18:00h). Nach der Landung am Ende der<\/p>\n<p>Renggstrasse konnte der Arzt Christoph B\u00e4ttig aber nur noch den Tod des Mannes feststellen. Um 19:30h wird die Rettungsstation Kerns via Pager f\u00fcr eine Totenbergung aufgeboten. 5 Mann fahren zur Rengg und laufen zu Fuss hinunter Richtung Widibach, ausger\u00fcstet mit dem Leichensack und der fahrbaren Kongbahre. Mit vereinten Kr\u00e4ften wird der Leichnam gezogen und gestossen, auf dem schmalen Weg hinauftransportiert zu den bereitstehenden Fahrzeugen (u.a. Leichenwagen).<\/p>\n<p>Wir fahren zur\u00fcck und beenden unseren Einsatz um 21:30h.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><strong>8. (22. Dez. 07) Schneebrett N\u00fcnalphorn<\/strong><\/h5>\n<p>Eine Frau und ein Mann unternehmen bei strahlendem Wetter eine Skitour ab Turrenbach\u00a0 (Melchtalerstrasse), sie f\u00fchrt sie auf das N\u00fcnalphorn (2335 m.\u00fc.M). Bei der Abfahrt befahren sie auf der H\u00f6he der Alp St\u00e4feli die n\u00f6rdliche Seite des Grates in Richtung Stockbr\u00e4ch (1667 m). Bei dieser Abfahrt l\u00f6sen sie ein Schneebrett aus und beide werden mittgerissen (aber nicht versch\u00fcttet) und sie st\u00fcrzen anschliessend in ein Couloir. Bei diesem Sturz erleidet die Frau einen Fussbruch, kann somit die Abfahrt nicht mehr alleine fortsetzen. Ihr Begleiter alarmiert via Natel die EZ 1414 und bittet um Hilfe. Die Station Kerns wird via Pager voralarmiert und gleichzeitig startet Rega 8 (15:15h) mit einem RSH an Bord Richtung N\u00fcnalphorn. Erste Abkl\u00e4rungen vor Ort ergeben, dass der Voralarm f\u00fcr die Station Kerns negativ ist, da keine weiteren Personen versch\u00fcttet sind. Die beiden Tourenfahrer werden mit der Winde geborgen, den Mann setzt man bei der Alp Stock wieder ab (f\u00e4hrt mit den Skiern ins Tal), die Frau wird auf die Basis Erstfeld geflogen und von dort mit dem Auto in das Kantonsspital nach Altdorf transportiert. Ende des Einsatzes 17:30h<\/p>\n<p>\u201eGl\u00fcck im Ungl\u00fcck!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><strong>9. (31. Dez. 07) verlaufen Alp Riedmatt<\/strong><\/h5>\n<p>5 Schneeschuhl\u00e4ufer werden auf dem Grat vom Miesenstock (1891 m) zum Riedmattstock (1769 m) vom Nebel \u00fcberrascht. Da ortsunkundig geraten sie schon bald in steiles und\u00a0 unwegsames, ihnen unbekanntes Gel\u00e4nde. Nach langem Fussmarsch durch die verschneite Landschaft gelangen sie zuf\u00e4llig zur Alp Riedmatt (1510 m).Da die Zeit bereits ziemlich fortgeschritten war, die beiden Frauen bald am Ende ihrer Kr\u00e4fte waren und man sich in einer unbekannten Gegend befand, wurde um 16:35 h via Handy die EZ 1414 um Hilfe gebeten. F\u00fcr eine terrestrische Rettung h\u00e4tte man ca. 1 &#8211; 2 h mit Skiern gebraucht (bis Alp Riedmatt), deshalb\u00a0 entschloss man sich, die f\u00fcnf Personen mit dem Heli zu evakuieren und an ihren Ausgangspunkt, dem Glaubenbergpass zur\u00fcck zu fliegen.<\/p>\n<p>Mit bestem Dank an die HELOG<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. (09.Juni) Grosse Melchaa 10:30h \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Einstieg einer Canyoninggruppe in die Schlucht der Grossen Melchaa 17:00h \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Voralarm und bereitstellen der Canyoninggruppe f\u00fcr einen ev. Einsatz. 17:30h \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Entwarnung betr. Einsatz 18:30h \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ausstieg der Gruppe aus der Schlucht in Sarnen. 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