{"id":51,"date":"2013-05-20T12:36:11","date_gmt":"2013-05-20T12:36:11","guid":{"rendered":"https:\/\/web286.sr101.firestorm.ch\/WP\/index.php\/rettungsbericht-2013\/"},"modified":"2020-03-09T12:11:18","modified_gmt":"2020-03-09T11:11:18","slug":"rettungsbericht-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sarneraatal.ch\/index.php\/2013\/05\/20\/rettungsbericht-2013\/","title":{"rendered":"Rettungsberichte 2013"},"content":{"rendered":"<h5>13. (23.10.2013) Kind vermisst Alpnach<\/h5>\n<p>mk. Die Kapo OW alarmierte die Rettungsstation via Rega. In Alpnach wird ein kleines Kind vermisst. Noch w\u00e4hrend dem Aufgebot der Suchmannschaft wurde das vermisste Kind unversehrt aufgefunden. Einsatzabbruch! Es r\u00fcckte niemand aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>12. (19.10.2013) Person vermisst Rick<\/h5>\n<p>mk. Eine Person meldet der Kapo OW, dass sie auf einer Wanderung im Rick oberhalb der B\u00e4rfallen eine Person vermisst. Aufgrund der Alarmeldung kann ein akutes\u00a0medizinisches Problem nicht ausgeschlossen werden. Darum Entscheiden wir uns aufgrund der guten Wetterbedingungen f\u00fcr einen schnellen Suchflug.<\/p>\n<p>Noch w\u00e4hrend der Organisation des Einsatzes, kommt die Entwarnung. Die vermisste Person wurde unversehrt aufgefunden. Der Einsatz wurde unverz\u00fcglich abgebrochen bevor jemand ausr\u00fcckte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>11. (6.9.2013) Canyoningunfall Chli Schliere<\/h5>\n<p>mk. Ein Amerikanischer Canyoning-Sportler klagte nach einem Sprung in ein Becken \u00fcber R\u00fcckenschmerzen. In einer Windenaktion wurde der Patient aus der Schlucht der Kleinen Schliere gerettet und ins Kantonsspial Nidwalden nach Stans \u00fcberflogen.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Rega und ein Rettngsspezialist der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>10. (18.8.2013) OL-L\u00e4ufer Melchsee-Frutt<\/h5>\n<p>mk. Im Rahmen eines nationalen Orientierungslaufes auf der Melchsee-Frutt unterst\u00fctzten zwei Mitglieder der Rettungsstation Sarneraatal den Rettungsdienst des Kantonsspital Sarnen aktiv vor Ort.<\/p>\n<p>Kurz nach 13:15 Uhr erhielten wir den Auftrag zusammen mit dem Rettungsdienst vor den Zieleinlauf einen L\u00e4ufer zu retten, der sich aus unbekannten Gr\u00fcnden bereits mehrere Male \u00fcbergeben musste. Neben einer Alph\u00fctte trafen wir auf einen total Ersch\u00f6pften L\u00e4ufer an mit Bewusstseinsst\u00f6rungen und schwerem Atem und Verdacht auf allergische Reaktionen, da er wegen einer Krankheit starke Medikamente einnehmen muss.<\/p>\n<p>Nach der Erstversorgung und weiteren Abkl\u00e4rungen entscheiden wir uns f\u00fcr eine unverz\u00fcgliche Spitaleinweisung per Heli. Behutsam haben wir den Patienten mit der Ambulanz zu einem geeigneten Landeplatz transportiert.<\/p>\n<p>Rega 8 hat die Patientin ins Kantonsspital Stans zur weiteren Pflege \u00fcberflogen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>09. (17.8.2013) Mountainman Schlierengrat<\/h5>\n<p>mk. Im Rahmen des Mountainman 2013 unterst\u00fctzte die Rettungsstation Sarneraatal den Rettungsdienst des Kantonsspital Sarnen mit einer mobilen Einsatzgruppe f\u00fcr Eins\u00e4tze im Gel\u00e4nde.<\/p>\n<p>Kurz nach 20 Uhr erhielten wir den Auftrag auf dem Schlierengrat eine L\u00e4uferin zu retten. Mit einem Gel\u00e4ndefahrzeug sind wir bis zur Schrotenegg gefahren, wo uns eine Kontaktperson im Empfang genommen hatte. Mit einem Akja-Schlitten und einer Vakuummatratze sind wir rund einen Kilometer zur Patientin vorgestossen. Der Weg war schmal, teilweise steil, ausgesetzt und mit vielen rutschigen Wurzeln versehen.<\/p>\n<p>Aufgrund der starken Schmerzen am rechten Oberschenkel, einer leichten Unterk\u00fchlung und dem Ersch\u00f6pfungszustand habe ich entschieden die Patientin mit einer Windenbergung m\u00f6glichst rasch in Spitalpflege zu bringen.<\/p>\n<p>Rega 8 hat die Patientin ins Kantonsspital Sarnen zur weiteren Pflege \u00fcberflogen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>08. (14.7.2013) Gleitschirmflieger Bettenalp<\/h5>\n<p>mk. Am sp\u00e4teren Nachmittag verunfallte ein Gleitschirmflieger in der N\u00e4he der Bettenalp. Der Gleitschirmpilot wurde mit einer Windenrettung gerettet und ins Kantonsspital Luzern \u00fcberflogen. Im Einsatz standen die Rega und ein Rettungsspezialist der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>07. (17.06.2013) Wanderer verunfallt<\/h5>\n<p>mk. Am Sonntagabend kehrte ein Wanderer mit seinem Pony nicht zur\u00fcck. In der Nacht um 2 Uhr\u00a0startete die\u00a0Suchaktion. Um 1 Uhr ging bei der Kantonspolizei Obwalden, die Meldung ein, dass ein im Kanton Luzern wohnhafter Mann mit seinem Pony, von einer Wanderung im Glaubenberggebiet nicht nach Hause zur\u00fcckgekehrt sei.<\/p>\n<p>Die Polizei fand darauf hin sein Auto auf dem Glaubenbergpass und leitet eine grosse Suchaktion ein. An der Suche beteiligten sich ein Bluthund der Kantonspolizei Zug, die Luftwaffe mit Helikopter mit einer W\u00e4rmebildkamera, zwei Gel\u00e4ndesuchhunde und 20 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal und S\u00f6renberg der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>In den fr\u00fchen Morgenstunden ortete, der Super Puma mit der W\u00e4rmebildkamera das Pony. In unmittelbarer N\u00e4he fanden die Bergretter den Wanderer, der sich beim Absturz \u00fcber ein Schneefeld schwere Verletzungen zuzog, die zum Tod f\u00fchrten.<\/p>\n<p>Das vom Verunfallten mitgef\u00fchrte Pony konnte lebend mit einem zweiten Helikopter geborgen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>06. (06.06.2013) Gleitschirmflieger Melchtal<\/h5>\n<p>mk.\u00a0Kurz nach der Mittagszeit geriet\u00a0im Melchtal ein Gleitschirmflieger in eine unkontrollierte Fluglage und\u00a0musste seinen Notschirm \u00f6ffnen. Der Pilot blieb in etwa 20 Meter H\u00f6he im dichten Ge\u00e4ste einer stattlichen Buche h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Nachdem die Rettung durch Kollegen nicht m\u00f6glich war, hat der Gleitschirmpilot die Rega selber alarmiert, um hin aus der misslichen Lage zu befreien. Vom Berner Oberland brachte ein Helikopter der Swiss Helicopter einen RSH (Rettungsspezialist Helikopter). In einer Windenaktion wurden Retter der ARS in das Gebiet geflogen, um den unverletzten Gleitschirmpilot zu retten.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Rega, Swiss Helicopter und 3 Retter der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>05. (17.05.2013) Absturz Fischer Melchaa<\/h5>\n<p>mk. Auf dem Abstieg in die Melchaa verliert ein Fischer den Halt und st\u00fcrzt nach einer 20m langen Rutschpartie im 40 Grad steilen und glitschigen Gel\u00e4nde, 15m senkrecht \u00fcber ein Felsband in das Bachbett. Dabei zog sich der 75-j\u00e4hrige Mann derart schwere Brunst- und Kopfverletzungen zu, die zum sofortigen Tod f\u00fchrten.<br \/>\nDie Begleitperson ben\u00f6tigte einige Zeit, um zum Verunfallten abzusteigen und ihn zu orten. Mit dem Handy alarmierte der Begleiter anschliessend die Kantonspolizei Obwalden.<br \/>\nMit einer terrestrischen Windenaktion wurde der verunfallte geborgen. 140 Meter Seil waren n\u00f6tig f\u00fcr diese Aktion.<br \/>\nIm Einsatz standen die Kantonspolizei Obwalden und die Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz mit 12 Bergrettern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>04. (28.04.2013) Vermisstensuche Lungern<\/h5>\n<p>mk. Am sp\u00e4ten Sonntagabend des 28.4.2013 kontaktierte mich der Polizeikommandant um 21:51 direkt betreffs einer Vorabkl\u00e4rung einer eventuellen Vermisstensuche eines 63 j\u00e4hrigen Mannes im Gebiet zwischen Br\u00fcnig und Lungern.<br \/>\nDa die Nacht relativ kalt wird und die Wetteraussichten f\u00fcr den kommenden Montag Regen vorausgesagt haben, haben wir zusammen entschieden die Suche mit allen zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln zu starten, da wir berechtige Gr\u00fcnde hatten anzunehmen, dass der Vermisste mit einer Verletzung irgendwo im Gel\u00e4nde blockiert ist. Der RC Sarneraatal nahm unmittelbar mit Rega EZ Kontakt auf und meldete den Einsatz an. 15 Bergretter wurden \u00fcber das MoKoS aufgeboten. Zus\u00e4tzlich wurden 2 GS-Hunde Teams aufgeboten. Die Kapo OW bot zudem das FLIR der Luftwaffe auf.<br \/>\nIm Feuerwehrlokal Lungern richteten wir unser KP ein. Drei Mann der Feuerwehr Lungern unterst\u00fctzen uns im Logistischen Bereich tatkr\u00e4ftig. Prim\u00e4r suchten wir alle m\u00f6glichen Wanderwege und H\u00fctten zu Fuss und mit GS-Hunden ab. Aus der Luft suchten wir m\u00f6gliche Absturzgef\u00e4hrdete Felsb\u00e4nder und das Seeufer ab. Zur zus\u00e4tzlichen Suche aus der Luft hatten wir einen Rega-Heli mit dem lichtstarken Scheinwerfer bestellt. Dieser ist jedoch wegen Nebel nicht \u00fcber den Br\u00fcnigpass gekommen. Rega 8 war mit anderen dringenden Verlegungen st\u00e4ndig unterwegs.<br \/>\nEine Handypeilung konnte nicht eingeleitet werden, da die vermisste Person kein Handy hatte.<br \/>\nKurz nach 1 Uhr hatte ein GS-Hund der ARS den verunfallten Mann geortet. Leider kam jede Hilfe zu sp\u00e4t, da der Mann \u00fcber ein Fels Band in die Tiefe gest\u00fcrzt war. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu, die zum sofortigen Tod gef\u00fchrt hatten.<br \/>\nIm Einsatz standen die Kantonspolizei Obwalden, die Rega, die Luftwaffe, die Feuerwehr Lungern, Gel\u00e4ndesuchhunde\u00a0 und die Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>03. (12.2.2013) Medizinische Hilfeleistung Frutt<\/h5>\n<p>mk. Am Dienstag Abend alarmierte uns die EZ der Rega f\u00fcr die Sicherstellung einer medizinischen Hilfeleistung auf der Melchsee-Frutt. Wegen des schlechten Wetters war ein Helieinsatz nicht m\u00f6glich, er musste am Br\u00fcnigpass wieder umkehren. Gem\u00e4ss ersten Meldungen war der Patient stabil, muss jedoch rasch ein ein Spital \u00fcberf\u00fchrt werden. Sp\u00e4ter verschlechtete sich dessen Zustand wieder. Nach anf\u00e4nglich parallel gestarteten Aktionen, wurde der junge Patient zur weiteren Pflege in ein nahegelegens Spital gebracht. Herzlichen Dank an alle f\u00fcr kooperative Zusammenarbeit. Im Einsatz standen der Rettungsdienst des Kantonsspital Sarnen, die Rega, die Sportbahen Melchsee-Frutt und die Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>02. (3.1.2013) Vermisster Snowboarder tot gefunden<\/h5>\n<p>Ein seit Donnerstagnachmittag im Gebiet Bettenalp, Melchsee-Frutt, vermisster 29-j\u00e4hriger Snowboarder wurde heute Morgen tot aufgefunden. Beim Verungl\u00fcckten handelt es sich um einen zurzeit in Roggwil wohnhaft gewesenen und in Huttwil arbeitenden deutschen Staatsangeh\u00f6rigen.<br \/>\nDie Kantonspolizei Obwalden suchte in Zusammenarbeit mit der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz, der Sportbahnen Melchsee-Frutt, der Luftwaffe und der Rega seit gestern Abend in einer aufwendigen Aktion nach dem Snowboarder, unmittelbar nachdem ihn seine drei Kollegen als vermisst gemeldet hatten. Die Suchaktion, an der rund 45 Personen und mehrere Suchhunde sowie zwei Helikopter beteiligt waren, wurde morgens gegen 04.00 Uhr unterbrochen und am Freitagmorgen nach Tagesanbruch weitergef\u00fchrt. Nach einer guten Stunde wurde der Vermisste unterhalb der Bettenalp in unwegsamem Gel\u00e4nde ausserhalb der markierten Piste tot aufgefunden. Bei einem Absturz zog er sich t\u00f6dliche Kopfverletzungen zu.<\/p>\n<p>Der Mann hatte sich am fr\u00fchen Nachmittag von seinen Kollegen wegen R\u00fcckenschmerzen\u00a0\u00a0 verabschiedet und gab an, direkt nach St\u00f6ckalp zum Parkplatz fahren zu wollen. Dort ist er zur vereinbarten Zeit nicht eingetroffen und das gemietete Snowboard wurde nicht zur\u00fcckgebracht. Seine Kollegen alarmierten darauf den Pistenrettungsdienst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>01. (1.-3.1.2013) H\u00f6hlenunfall Habkern<\/h5>\n<p>mk. In den fr\u00fchen Morgenstunden des Neujahrstages wurde die Rettungsstation Sarneraatal durch die Rega zur Unterst\u00fctzung mit dem Funkrelaiskoffer nach Habkern im Berner Oberland gerufen. Da zum H\u00f6hleneingang keine Handyverbindung und keine direkte Funkverbindung m\u00f6glich war setzten wir das Funkrelais ein. Mit dem Rega-Heli flogen wir das Funkrelais an einen ausgew\u00e4hlten Standort um eine Funkverbindung zwischen der Einsatzleitung und dem Nicola-H\u00f6hlenfunksystem beim H\u00f6hleneingang sicher zu stellen. Der Einsatz dauerte \u00fcber drei Tage mit unterbr\u00fcchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>13. (23.10.2013) Kind vermisst Alpnach mk. Die Kapo OW alarmierte die Rettungsstation via Rega. In Alpnach wird ein kleines Kind vermisst. Noch w\u00e4hrend dem Aufgebot der Suchmannschaft wurde das vermisste Kind unversehrt aufgefunden. Einsatzabbruch! Es r\u00fcckte niemand aus. &nbsp; 12. (19.10.2013) Person vermisst Rick mk. 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