{"id":142,"date":"2019-01-01T10:21:14","date_gmt":"2019-01-01T10:21:14","guid":{"rendered":"https:\/\/web286.sr101.firestorm.ch\/WP\/index.php\/rettungsberichte-2019\/"},"modified":"2020-03-08T14:12:11","modified_gmt":"2020-03-08T14:12:11","slug":"rettungsberichte-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sarneraatal.ch\/index.php\/2019\/01\/01\/rettungsberichte-2019\/","title":{"rendered":"Rettungsberichte 2019"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 14pt;\">15. Evakuierung Esel (28.12.2019)<\/span><\/p>\n<p>aa. 4 Personen starteten ihre Wanderung ab Alpnach Richtung Pilatus. Sie gerieten ab dem Wanderweg und gerieten in knietiefen Schnee in zunehmend steilen Gel\u00e4nde. Sie konnten den Weg nicht mehr erkennen und finden. Hinter ihnen bildete sich eine dicke Nebelschicht die langsam anstieg. Daher getrauten sie sich nicht umzudrehen. Oberhalb des Nebelmeeres blockierten sie daher.<\/p>\n<p>Die 4 Bergg\u00e4nger wurden mit dem Heli unterst\u00fctz von einem RSH an einen sicheren Ort auf dem Pilatus evakuiert.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen ein Helikopter der Rega und ein Rettungsspezialist Helikopter (RSH) der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">14. Vermisstensuche Stuckli (08.12.2019)<\/span><\/p>\n<p>mk. Kurz nach 19 Uhr abends kontaktierte am Sonntag dem 8.12.2019 die Kantonspolizei Obwalden direkt den Rettungschef zwecks Abkl\u00e4rungen f\u00fcr eine allf\u00e4llige Suchaktion einer vermissten Person. Der Rettungschef fuhr unmittelbar an das Telefonat nach Sarnen um weitere Informationen zu bekommen. Auf der Fahrt wurde die EZ der Rega informiert und ein Suchhelikopter mit dem IR\/EOS vorsorglich bestellt. Mit einem Konferenzgespr\u00e4ch wurden die Einsatzleiter und Kommunikationsmittel in den F\u00fchrungsraum der Kapo OW in Sarnen bestellt.<\/p>\n<p>Nach einer Absprache mit dem Pikettoffizier wurde der IR\/EOS-Einsatz best\u00e4tigt und die Mannschaft aufgeboten. Da in der Nacht auf den Montag ein massiver Wetterumschlag prognostiziert war wurde beim Aufgebot f\u00fcr die terrestrische Suche nicht gespart. Zudem war der Wind in der H\u00f6he bereits b\u00f6ig und stark. Es war nicht ganz klar ob und wie lange der Suchheli fliegen kann.<\/p>\n<p>Im Weiteren war es nicht m\u00f6glich eine Handypeilung mit dem IMSEI-Chatcher zu machen, da das Handy nicht mehr antwortete. Diese Tatsache machte das Suchgebiet nicht einfacher, sondern nur gr\u00f6sser. Drei GS-Hundeteams erg\u00e4nzten die terrestrische Suche. F\u00fcnf Suchtrupps unterst\u00fctzt mit drei von Bergrettern begleitete Hundeteams machten sich auf ins Gel\u00e4nde, um nach dem vermissten Bergg\u00e4nger zu suchen. Wir hatten berechtigte Hoffnungen den einheimischen Mann lebend zu finden. Hart gefrorene und rutschige Schneefl\u00e4chen, die teilweise Steigeisen erforderten und der bevorstehende Wetterumschlag forderte die Bergretter in der dunklen Nacht besonders.<\/p>\n<p>Die Suchergebnisse des IR\/EOS waren erfolglos. Aufmerksame Retter seilten sich im steilen unwegsamen Gel\u00e4nde ab und folgten Rutsch-Spuren. Gleichzeitig wurde weiter unten ein GS-Hund angesetzt, der den bereits seit l\u00e4ngerer Zeit verstorbenen Bergg\u00e4nger lokalisierte.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit wechselte die Rega den Suchheli durch einen Rettungshelikopter aus und brachte einen Arzt ins Gel\u00e4nde, der den Tod best\u00e4tigte. Schneefall und b\u00f6ige Winde machten die Bergung zu einer anspruchsvollen Aktion.<\/p>\n<p>Nach Mitternacht kehrten alle Retter heil in den F\u00fchrungsraum zum Debriefing zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Rega, zahlreiche Mitarbeiter der Kantonspolizei Obwalden, 3 Gel\u00e4ndesuchhunde-Teams und 25 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">13. Handy-Alarm Brandegggraben (18.09.2019)<\/span><\/p>\n<p>mk. In den fr\u00fchen Morgenstunden erreicht eine SMS Alarmmeldung die EZ der Rega. Die Koordinaten zeigen in ein steiles bewaldetes Gel\u00e4nde. Der Alarmierende ist telefonisch nicht erreichbar. In Absprache mit der EZ der Rega entscheiden wir uns f\u00fcr eine terrestrische Suche vor Ort. Die Suche aus der Luft macht wenig Sinn, da es noch dunkel ist und z\u00e4her Biesen-Nebel bis in tiefe Lagen h\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Per MOKOS bietet der Rettungschef (RC) zus\u00e4tzlich f\u00fcnf Retter f\u00fcr die Suche im Gel\u00e4nde auf. Die Mannschaft r\u00fcstet sich im Rettungslokal mit Seilen, Bahre, Funk und medizinischen Material aus, w\u00e4hrend der RC bei der Kapo zus\u00e4tzliche Informationen und Karten abholt. Unverz\u00fcglich begeben wir uns auf die Fahrt ins Zielgel\u00e4nde. Es ist durchaus m\u00f6glich, dass sich in diesem Gel\u00e4nde ein Unfall ereignen kann. Es ist Jagdzeit im Kanton Obwalden und der Handyempfang ist in diesem Gebiet tats\u00e4chlich sehr schlecht. Auf der Anfahrt meldet sich die EZ, der Rega, dass sich die Person gemeldet hat und wir den Einsatz abbrechen k\u00f6nnen. R\u00fcckfahrt, Material versorgen und wiederherstellen der Einsatzbereitschaft.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen 6 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">12. Evakuation Barglen (01.09.2019)<\/span><\/p>\n<p>mk. Zwei Kletterer kontaktieren den Rettungschef direkt, dass sie am Barglen S\u00fcdgrat blockiert sind. Die Kr\u00e4fte sind bei einem Kletterer am Ende und Angst macht sich breit. Der Rettungschef kontaktiert seinen Stellvertreter, der die Route bestens kennt und vor kurzer Zeit saniert hat. Wir versuchen die Kletterer, die offensichtlich etwas von der Route abgekommen sind wieder auf den Weg zu f\u00fchren. Sie finden die n\u00e4chsten Hacken nicht.<\/p>\n<p>Wir entscheiden uns f\u00fcr eine Evakuation mit Heli und RSH. Im Gebiet sind allerdings Nebelschwaden und eine Kaltfront ist im Anzug \u00fcber den Glaubenberg, darum treffen wir parallel Vorbereitungen f\u00fcr eine terrestrische Rettung. Rega 10 schafft es mit einem RSH die beiden unverletzten Kletterer zu evakuieren.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Rega mit einem Helikopter unterst\u00fctzt von einem RSH und zwei Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">11. Vermisstensuche Glaubenberg (27.08.2019)<\/span><\/p>\n<p>mk. Kurz nach dem Mittag orientiert der zust\u00e4ndige Pikettoffizier der Kantonspolizei Obwalden den Rettungschef der Rettungsstation Sarneraatal, dass im Gebiet der Ochsenalp im Glaubenberg ein Beerensammler vermisst wird. Zwei Bluthunde der Polizei sollen mit einem kleinen Vorsprung auf die Bergretter die Spur aufnehmen. So der Plan. In der Zwischenzeit wir der Einsatz vorbereitet. Um 14 Uhr fand im F\u00fchrungsraum der Kapo die Orientierung der Mannschaft statt. Anschliessend begaben sich die Bergretter ins Gebiet um ihre zugeteilten Sektoren abzusuchen. Unterst\u00fctz werden die Retter von 2 Gel\u00e4ndesuchhunden. Vom F\u00fchrungsraum aus werden alle Aktionen von der ARS und der Kapo koordiniert. Zus\u00e4tzlich organisierte die Kapo einen Helikopter der Luftwaffe f\u00fcr die Suche aus der Luft.<\/p>\n<p>Nach knapp zwei Stunden wurde der Vermisste aus der Luft gesichtet. Sichtlich geschw\u00e4cht und total verwirrt wurde der Beerensammler mit der Rega in ein nahes Zentrumsspital geflogen.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Kapo Obwalden und Luzern, die Luftwaffe, die Rega und 20 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">10. Suchaktion Kleines Melchtal (24.08.2019)<\/span><\/p>\n<p>mk. Wanderer beobachteten einen im unwegsamen Gbiet der Chalberschwand einen Gleitschirm mit massivem Sinkflug im Wald verschwinden. Das Ereignis passierte ca um 13:30 am 24.8.2019. Am Beobachtungsort war l\u00e4ngere Zeit keine Handyverbindung m\u00f6glich, darum verz\u00f6gerte sich die Alarmierung der Rettungskr\u00e4fte. Rega 12 und 5 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal suchten im genannten Gebiet erfolglos nach einem in Not geratenen Gleitschirmflieger. RC + Rega 12 machten einen Suchflug, w\u00e4hrend Bergretter Aelpler befragen und Waldst\u00fccke absuchten. Nach mehr als 2 Stunden erfolgloser Suche haben wir im Einverst\u00e4ndnis mit der Kantonspolizei die Suche abgebrochen.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Kantonspolizei Obwalden, die Rega mit einem Helikopter und 5 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">09. Lichtzeichen am Wilerhorn (09.08.2019)<\/span><\/p>\n<p>mk. Aufmerksame Beobachter von Lungern melden der Kapo OW l\u00e4nger anhaltende Lichtsignale vom Wilderhorn. Die Kapo OW fragt beim RC \u00fcber einen Kontakt in Lungern. Ein EL der Rettungsstation Sarneraatal war zuf\u00e4llig zu Hause auf dem Balkon und hat diese Signale auch gesehen. Er geht vor Ort zu den Beobachtern und informiert, dass die Signale nicht nur kurze Zeit sichtbar waren. RC entscheidet mit Kapo OW, dass wir in die Umgebung vom Wilerhorn gehen und genauere Abkl\u00e4rungen vornehmen.<br \/>\nDie Polizei sucht die Gegend um die Schwingerkurve vor dem Br\u00fcnigpass ab. EL+RC begeben sich auch das Wiler-Vorsess, das ist der Ausgangspunkt des Wanderweges von und zum Wilerhorn. Beide Gruppen konnte keine Personen ausfindig machen. Nach rund einer Stunde Suche und Abkl\u00e4rungen in der Umgebung beschliessen wir gemeinsam den Abbruch des Einsatzes.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen Mitarbeiter der Kantonspolizei Obwalden und zwei Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">08. Evakuierung Metzgerch\u00e4len (29.07.2019)<\/span><\/p>\n<p>mk. In Meiringen starteten zwei Br\u00fcder ihre Tour. Im Abschnitt zwischen Gloggh\u00fcs und Rothorn blockierten die beiden in der Metzgerch\u00e4len. Umh\u00fcllt von dichtem Nebel getrauen sie sich nicht mehr weiter und fordern Hilfe an. Eine Rettung aus der Luft ist wegen des Nebels nicht m\u00f6glich. Zwei Retter machen sich unter der Einsatzleitung des Rettungschefs auf den Weg. Mit einem Quad fahren die beiden Retter unterhalb des Balmeregghorns. Nach einem athletischen Auf und Ab erreichen sie \u00fcber das Rothorn die beiden in der Metzgerch\u00e4len. In der Zwischenzeit ist einer der Beiden in panische Angst gekommen und ben\u00f6tigte zur Beruhigung telefonische Betreuung. Die Bergretter begleiten die beiden bis zur Bergstation der Sesselbahn die vom Hasliberg aus das Gloggh\u00fcs f\u00fchrt. Hier wollen die beiden, die doch schon etwas M\u00fcde sind biwakieren. Die Bergretter steigen nun \u00fcber das H\u00e4lw\u00e4ngli ins Vogelb\u00fchl ab. Mit Hilfe eines Kollegen holen sie den Quad zur\u00fcck und machen sich auf den Heimweg nach Kerns.<\/p>\n<p>Im mehr als 5 Stunden dauernden Einsatz standen 3 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">07. Schwand Lungern (25.07.2019)<\/span><\/p>\n<p>mk. Bewohner von Lungern sichteten in einem schwer zug\u00e4nglichen Wald einen gelben Flecken. Es war unklar, ob es sich um einen Gleitschirm handelt. Selbst die Polizei, die sich vor Ort begeben hatte, konnte nicht eindeutig Entwarnung geben. Die Distanz war zu gross. Auch ein benachbarter J\u00e4ger konnte den Flecken mit einem guten Fernrohr nicht eindeutig identifizieren.<br \/>\nDie Kapo OW bot die via EZ Rega die Rettungsstation Sarneraatal auf. Auch ein Rekoflug von Rega 10 konnte nicht eindeutig best\u00e4tigen, dass es sich nicht um einen Gleitschirm handelt, da die Dunkelheit bereits eingetreten ist.<br \/>\nMit einen grossen lichtstarken Scheinwerfer beleuchteten wir den hellen Flecken. Zu Fuss machen sich drei Bergretter auf den Weg ins schwierige Gel\u00e4nde. Nach einer gr\u00fcndlichen Absuche des Gel\u00e4ndes und der Baumkronen, konnten auch die Bergretter keinen Gleitschirm ausfindig machen. Vermutlich war der helle gelbliche Flecken ein bl\u00fchender &#8222;Fremdling&#8220; in einer Baumkrone. Es konnte kein Rufkontakt hergestellt werden, noch waren abgebrochen \u00c4ste auf dem Boden vorzufinden. Kurz vor dem eintreten eines heftigen Gewitters, hatten wir die Suchaktion abgebrochen.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Rega, die Kantonspolizei Obwalden und vier Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal mit einem Spezialscheinwerfer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">06. Rettung Chli Schliere (03.06.2019)<\/span><\/p>\n<p>mk. Die Unfallmeldung lautete: Ein Canyoningsportler beim ersten Wasserfall in der Chli Schliere mit Schulterluxation. 28 Personen befinden sich in der Schlucht. Entscheid RC: Risikominimierung des Steinschlages durch Downwash vom Heli mit Einsatz von zwei Canyoningspezialisten mit RSH. Es werden zwei Fachspezialisten aufgeboten um die verletze Person mit dem RSH hoch zu ziehen und anschliessend mit der Winde vom Heli zu retten. Beim Rekoflug war die verletzte Person noch nicht genau lokalisierbar, allerdings ein Canyoning-Guide, welcher eindeutige Handzeichen machte. Der RSH wird bei dieser Person mit der Winde abgesetzt. Vor Ort zeigte sich, dass die verletzte Person nur unweit entfernt und bereits im sicheren Gel\u00e4nde war. Der Patient wurde mit Bergedreieck und Winde aus der Schlucht gerettet. Flug auf Zwischenlandeplatz, wo er von der \u00c4rztin medizinisch versorgt wurde. Flug Kantonsspital Sarnen.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Rega und ein RSH (Rettungsspezialist Helikopter) zwei Canyoning-Fachspezialisten und ein Retter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">05. Evakuation Chli Schliere (22.06.2019)<\/span><\/p>\n<p>mk. Drei Teilnehmer eines Fachspezialistenkurses der Alpinen Rettung Schweiz, der \u00fcber das Wochenende in Alpnach stattfand, haben sich ausserhalb des Kursprogrammes am Abend privat nochmals in die Schlucht der Chli Schliere begeben. Nach intensiven Niederschl\u00e4gen wurden sie beim vierten Wasserfall von einer Flutwelle \u00fcberrascht und blockierte diese.<\/p>\n<p>Kurz nach 23 Uhr abends alarmierten sie die Kollegen. Eine Evakuation aus der Luft war wegen den enden Stellen in der Schlucht nicht m\u00f6glich. Wir entschieden uns f\u00fcr eine Rettung der unverletzten Bergetter mit der Faserseilwinde seitlich aus der Schlucht. Das Gel\u00e4nde war mit zahlreichen B\u00e4umen, viel Gestr\u00fcpp und steinschlaggef\u00e4hrdeter Fels durchsetzt.<\/p>\n<p>Mit der Winde wurde jede Person einzeln sicher evakuiert.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen elf Bergretter zusammengesetzt aus Kursteilnehmern und Mitglieder der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">04. Nachbarhilfe Funkrelais Napf (04.06.2019)<\/span><\/p>\n<p>mk. Kurz vor 8 Uhr morgens forderte die Rettungsstation Emmental f\u00fcr eine Suchaktion im weitl\u00e4ufigen Napfgebiet das bei uns stationierte Funkrelais an. In der Folge machten sich zwei Retter bereit f\u00fcr den Einsatz. Kurz vor dem Abflug mit dem Heli ins Einsatzgebiet wurde die vermisste Person tot aufgefunden. Der Einsatz wurde abgebrochen.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Rega, die Rettungsstation Emmental und 2 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">03. Rettung Obflue (01.05.2019)<\/span><\/p>\n<p>mk. Ein Mann kehrte nicht zur vereinbarten Zeit nach Hause zur\u00fcck. Daraufhin fragte die Ehefrau des vermissten Mannes bei unserem TL nach Rat. Der TL machte sich auf den Weg in das ihm bestens bekannte Gebiet und informierte den Rettungschef \u00fcber den Vorfall. Der RC machte sich unmittelbar auf den Weg zur Kapo OW und leitete alle n\u00f6tigen Massnahmen in die Wege.<\/p>\n<p>Die Kapo OW leitete eine Notsuche ein. Die Rega machte sich mit den Suchheli aufger\u00fcstet mit W\u00e4rmebildkamera und Elektro-optischen Systemen (IR\/EOS) auf den Weg. Gel\u00e4ndesuchhunde der ARS wurde aufgeboten. Mitglieder der Rettungsstation Sarneraatal r\u00fcckten f\u00fcr die terrestrische Suche ins steile Gel\u00e4nde aus.<\/p>\n<p>Die Einsatzleitung wurde im F\u00fchrungsraum der Kapo OW hochgefahren, um den ganzen Einsatz zu koordinieren.<\/p>\n<p>Parallel wurden alle Vorbereitungen getroffen, um eine terrestrische Rettung durchzuf\u00fchren, falls eine Windenrettung in diesem von vielen Seilen verseuchten Gel\u00e4nde nicht m\u00f6glich ist. Die ganzen Arbeiten wurden durch die eingebrochene Dunkelheit massiv erschwert.<\/p>\n<p>Unser TL fand seinen schwerstverletzten Bruder im steilen Gel\u00e4nde und forderte unverz\u00fcglich einen Rettungshelikopter mit einem RSH an.<\/p>\n<p>Alle verf\u00fcgbaren Einsatzkr\u00e4fte wurden parallel auf eine terrestrische Rettungsaktion eingesetzt.<\/p>\n<p>In Folge leistete die Rega eine extrem anspruchsvolle Windenrettung des in Lebensgefahr schwebenden Mannes und \u00fcberflog ihn anschliessen in ein nahe gelegenes Zentrumsspital. Leider ist der Mann kurze Zeit darauf im Spital verstorben.<br \/>\nDas Care-Team wurde aufgeboten und k\u00fcmmerte sich um die Angeh\u00f6rigen in diesen schweren Stunden.<br \/>\nIn der Kantine der Kapo OW in Sarnen machten wir anschliessend das Debriefing und verarbeiteten den schwierigen Einsatz.<\/p>\n<p>Am folgenden Tag begleitete unser TL Mitarbeiter der Kapo OW ins steile Gel\u00e4nde zur Rekonstruktion des Unfallherganges.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Rega, zahlreiche Angeh\u00f6rige der Kantonspolizei Obwalden, das Care-Team Obwalden und 21 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">02. Evakuation Rorgraben (09.02.2019)<\/span><\/p>\n<p>mk. Ein ersch\u00f6pfter Schneeschuhl\u00e4ufer alarmierte die Rega. Er hatte einen Schneeschuh hinter dem Halimattstock im Rorgraben verloren. Er ist am Ende seiner Kr\u00e4fte und die psychische Verfassung ist schlecht. Mit eigenen Kr\u00e4ften kommt er nicht mehr vorw\u00e4rts, da er bei jedem Schritt tief im weichen Schnee einsinkt. Da auf den Strassen, bis in tiefe Lagen viel weicher Schnee liegt und deswegen ein langer Anmarschweg zu erwarten war, hat der Rettungschef eine Rettung aus der Luft eingeleitet. Zu Fuss h\u00e4tten wir den Schneeschuhl\u00e4ufer wohl erst beim Einbruch der Dunkelheit erreicht.<\/p>\n<p>Die Rega evakuierte den sichtlich ersch\u00f6pften Schneeschuhl\u00e4ufer aus seiner misslichen Lage.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen ein Rettungshelikopter der Rega und ein Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><span style=\"font-size: 14pt;\">01.\u00a0Evakuation Aa Ziflucht\u00a0(12.01.2019)<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. Ein ersch\u00f6pfter Toureng\u00e4nger alarmierte die Rega. Wegen des starken und b\u00f6igen Windes war eine Windenbergung nicht m\u00f6glich. Der Heli landete in der St\u00f6ckalp und wartete. Der Pisten- und Rettungschef der Sportahnen Melchsee-Frutt frage, in Absprache mit der Heli Crew den Rettungschef der Rettungsstation f\u00fcr Hilfe an. Kein Problem, wir sind an der Winterrettungs\u00fcbung auf der Mechsee-Frutt! Unverz\u00fcglich schickte der Rettungschef drei Bergretter und den Stationsmediziner auf die Suche nach dem Hilferufenden. Bei der Alph\u00fctte Aa Ziflucht wurde ein sichtlich ausgelaugter Skitourenfahrer aufgefunden. In der Zwischenzeit liessen die Winde nach. In Absprache mit der Heli Crew wurde eine Evakuierung mit Verladen im Schwebeflug abgemacht. Einige Minuten sp\u00e4ter wurde der Mann vom Heli aufgenommen und in der St\u00f6ckalp vom Rega-Arzt untersucht.<br \/>\nDas war eine geniale Zusammenarbeit und eine effiziente Rettung innert kurzer Zeit.<br \/>\nIm Einsatz standen ein Rettungshelikopter der Rega und f\u00fcnf Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15. Evakuierung Esel (28.12.2019) aa. 4 Personen starteten ihre Wanderung ab Alpnach Richtung Pilatus. Sie gerieten ab dem Wanderweg und gerieten in knietiefen Schnee in zunehmend steilen Gel\u00e4nde. Sie konnten den Weg nicht mehr erkennen und finden. Hinter ihnen bildete sich eine dicke Nebelschicht die langsam anstieg. Daher getrauten sie sich nicht umzudrehen. Oberhalb des Nebelmeeres blockierten sie daher. 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