{"id":141,"date":"2018-12-31T10:21:14","date_gmt":"2018-12-31T10:21:14","guid":{"rendered":"https:\/\/web286.sr101.firestorm.ch\/WP\/index.php\/rettungsberichte-2018\/"},"modified":"2020-03-08T07:47:40","modified_gmt":"2020-03-08T07:47:40","slug":"rettungsberichte-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sarneraatal.ch\/index.php\/2018\/12\/31\/rettungsberichte-2018\/","title":{"rendered":"Rettungsberichte 2018"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">16.\u00a0Rettung Fr\u00e4km\u00fcnt (16.12.2018)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. Eine Gruppe einer Jugendorganisation aus Alpnach \u00fcbernachtete vom Samstag auf den Sonntag in der Alph\u00fctte der Tomlisalp. Zu sp\u00e4ter Stunde st\u00fcrzte ein Jugendlicher aus rund 2 Metern H\u00f6he auf die rechte Schulter.<br \/>\nAm Sonntagmorgen schmerzte die Schulter des Jugendlichen immer noch so stark, dass ein Begleiter die Rega alarmierte. Dichter Nebel und Wind zwangen den Heli unverrichteter Dinge wieder auf Basis zur\u00fcck zu fliegen.<br \/>\nIn der Nacht hatte es bis in tiefe Lagen frisch geschneit. Der Rettungschef organisierte die Gemeindedienste mit einem Schneepflug, um die Strasse so weit wie m\u00f6glich von Schnee zu befreien.<br \/>\nSechs Bergretter machten sich zu Fuss durch den Neuschnee auf den Weg zur Alph\u00fctte. In der Zwischenzeit haben zwei Begleiter den Verletzten von Tomlish\u00fctte bis zur H\u00fctte auf der Fr\u00e4km\u00fcnt gebracht. Vor Ort haben wir einen von starken Schmerzen gezeichneten Jungw\u00e4chter angetroffen. Unser Mediziner versorgte den Patienten mit starken Schmerzmitteln und machte den Patienten Transportf\u00e4hig. \u00dcber steile und rutschige H\u00e4nge transportierten wir den Verletzten sorgf\u00e4ltig bis zu unseren Autos. Von da fuhren wir mit den eigenen vier Rad angetriebenen PW\u2019s zur \u00dcbergabestelle der bestellten Ambulanz, die den Jugendlichen weiter ins Spital \u00fcberf\u00fchrte.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Rega, die Gemeindedienste von Alpnach, der Rettungsdienst des Kantonsspitals Obwalden und 6 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">15.\u00a0Evakuierung Telliwald (14.10.2018)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Eine Person wollte zu seinen Kollegen, die im Klettergarten Telli am Klettern waren. Er parkierte sein Auto bei der Tellikurve in Alpnach. Da er das Gebiet nicht kannte, nahm er nicht den offiziellen Zustieg zum Klettergarten, sondern stieg direkt vom Parkplatz \u00fcber die steilen, zum Teil leicht bewaldeten Felsplatten hoch. Ungef\u00e4hr 200m oberhalb vom Parkplatz f\u00fchlte sich die Person unsicher und konnte weder hoch noch runter. Daraufhin alarmierte er die Polizei. Die Polizei schaltete dann ein Konferenzgespr\u00e4ch mit der Rettungsstation Sarneraatal frei. Es wurde entschieden, dass Einsatzleiter Bruno Odermatt direkt mit der blockierten Person Kontakt aufnimmt. Am Telefongespr\u00e4ch konnte Bruno Odermatt dank dem Rega-App\u00a0 \u00a0seinen genauen Standort ausfindig machen. Die blockierte Person wurde durch Bruno Odermatt aufgefordert seinen Standort nicht zu verlassen, da er sich in sehr steilem Gel\u00e4nde befand. Anschliessend bot Bruno Odermatt via Kapo zwei Retter auf. Die zwei Retter und der Einsatzleiter begaben sich dann zum Parkplatz beim Telli, wo auch zwei Vertreter der Kapo OW waren. Aufgrund der Steinschlaggefahr wurde entschieden die Rettung von unten zu machen. Die zwei Retter stiegen von unten auf und fanden nach kurzer Zeit die blockierte Person, die sich mit Klettergurt an einem Baum fixiert hatte. Die beiden Retter beschlossen, mit der Person direkt \u00fcber die Felsplatten abzuseilen. Ab Parkplatz angekommen konnte die Person unversehrt ihre Heimreise antreten.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Kantonspolizei Obwalden und 3 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">14.\u00a0Canyoningunfall Chli Schliere\u00a0(05.10.2018)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. Kurz vor 13Uhr alarmierte die EZ der Rega die Rettungsstation Sarneraatal wegen eines Canyoningunfalls im oberen Bereich der Chli Schliere.<br \/>\nBeim zweiten Sprung verletzte sich die Frau an einem Bein. Anf\u00e4nglich wurde die Station nur Standby gesetzt, da Rettungsaktion mit einem RSH ausgef\u00fchrt werden soll.<br \/>\nBeim Rekoflug entschied die Crew, dass sie Canyoningspezialisten einsetzen will. Es wurden zwei in der N\u00e4he wohnhafte Canyoningspezialisten aufgeboten und mit dem Helikopter zum Einstieg der Schlucht geflogen.<br \/>\nNach dem Abstieg zur Patientin wurde eine Windenaktion mit dem Bergedreieck ausgef\u00fchrt und anschliessend die Patientin in ein nahegelegenes Regionalspital \u00fcberflogen.<br \/>\nDie beiden Canyoningspezialisten begleiteten die Gruppe aus der Schlucht und wurden von einem weiteren Bergretter wieder nach Hause gefahren.<\/p>\n<p>Im rund dreieinhalb st\u00fcndigen Einsatz standen ein Rettungshelikopter der Rega, RSH (Rettungsspezialist Helikopter) und vier Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">13. Canyoningunfall Chli Schliere RSH (12.09.2018)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In der chli Schliere verletzte sich eine Person an der Schulter.<\/p>\n<p>Ein RSH wird 1.5 Stunden in Horw auf stand-by gesetzt, kommt aber\u00a0schliesslich nicht zum Einsatz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">12.\u00a0Canyoning Einsatz kleine Melchaa (16.08.2018)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. Fr\u00fch morgens um 02:16 Uhr kontaktiere die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Obwalden den Rettungschef der Rettungsstation Sarneraatal. In Giswil werden in zwei Personen vermisst. Vermutlich seien sie in der kleinen Melchaa.<br \/>\nNach umfangreichen Abkl\u00e4rungen, ob die Vermissten nun in der kleinen Melchaa sind oder nicht, mussten wir davon ausgehen, dass sich zwei bis vier Personen in der kleinen Melchaa-Schlucht sind, da die trockenen Reservekleider im Auto der Vermissten beim Ausstieg gefunden wurden.<br \/>\nZwei Canyoningspezialisten stiegen nach 4 Uhr in der Fr\u00fch in die Schlucht. Am Rande der Schlucht begleiteten zwei Einsatzleiter die Canyoning-Retter. Diese h\u00f6rten auf einmal Pfeifsignale aus der Schlucht. Die Vermissten hatten unsere Lichtsignale bemerkt und diese mit pfeifen signalisiert.<br \/>\nAls die Retter kurze Zeit sp\u00e4ter drei leicht unterk\u00fchlte, aber zum Gl\u00fcck unverletzte Canyonig-Sportler gefunden hatte, wurde der angelaufene FLIR-Einsatz der Schweizer Luftwaffe abgebrochen.<br \/>\nNach Angaben der Vermissten h\u00e4tten sie die nun fr\u00fcher einbrechende Dunkelheit massiv untersch\u00e4tzt und in der Schlucht \u00fcberhaupt nichts mehr gesehen um sicher weiter zu kommen.<br \/>\nBei Tagesanbruch um 6 Uhr waren alle heil beim Ausstieg angekommen.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen zahlreiche Polizisten der Kantonspolizei Obwalden, die Luftwaffe der Schweizer Armee und f\u00fcnf Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">11.\u00a0Canyoning Einsatz chli Schliere (28.07.2018)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. Ein Canyoning-Sportler verletzte sich am Fuss beim vierten Fall(Rutschbahn). Die organisierte Gruppe alarmierte die Rega. Die Einsatzzentrale der Rega bot einen RSH auf. Bei einem Canyoningunfall muss auch die ortsans\u00e4ssige Rettungsstation aufgeboten, darum hat sich der Rettungschef schon mal auf den Weg gemacht.<br \/>\nAuf dem R\u00fcckflug des ersten Rekofluges hatten wir entschieden, dass die Rettungsstation aufgeboten wird und mit eine Seilbahn den Patienten ins offenere Gel\u00e4nde hochziehen, da beim vierten Pool keine Windenrettung gemacht werden kann.<br \/>\nMit einem Konverenzgespr\u00e4ch mit den Guide hatten wir das genaue Verletzungsmuster erfahren und die Gruppe hielt es f\u00fcr m\u00f6glich mit den Patienten bis zum ersten Notausstieg vorzudringen.<br \/>\nIn einem weiteren Rekoflug konnten wir best\u00e4tigen, dass von einem kleinen Kiesbett, vor dem Harakiri-Sprung eine Windenrettung m\u00f6glich ist.<br \/>\nDie Kombinierte Rettungsaktion konnte auf die Windenaktion reduziert werden. Nach rund 20 Minuten Abstieg konnte der Patient mit der Winde gerettet werden und in ein Spital \u00fcberf\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Rega und ein Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">10.\u00a0Evakuierung Leiterenw\u00e4ng (26.07.2018)<\/span><\/p>\n<p>mk. Ein Angestellter des Berghotel Bonistock unternahm \u00fcber die Chringen eine Wanderung. In Richtung Henglihorn. Im steilen Gel\u00e4nde unterhalb des Henglihorns blieb der Wanderer stecken und rief um Hilfe. Ein Eiheimischer h\u00f6rte die Hilferufe und alarmierte die Kapo OW. Die Kantonspolizei Obwalden beauftragte den Rettungschef der Rettungsstation Sarneraatal mit der Evakuierung des blockierten Wanderers.<br \/>\nAbkl\u00e4rungen f\u00fcr eine terrestrische Rettung hatten ergeben, dass der Wanderer unverletzt, alleine unterwegs ist und mehr als eine Stunde an einem sicheren Ort ausharren kann, bis die Retter vor Ort sind.<br \/>\nDie Retter installierten rund 150m Gel\u00e4nderseile im felsdurchsetzten Steilhang f\u00fcr die sichere Evakuierung des blockierten Wanderes.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die EZ der Kapo Obwalden und 4 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">9.\u00a0Evakuierung Wilerhorn (05.07.2018)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. Der H\u00fcttenwart des Berghauses Sch\u00f6nb\u00fchl meldete der Kapo OW, dass sich ein Wanderer, der zuvor bei ihm Gast gewesen sein, sich gemeldet hat, dass er vom Weg abgekommen sein. Der Wanderer spricht nur Franz\u00f6sisch und konnte keine Angaben \u00fcber seinen Standort machen.<br \/>\nDie EZ der Kapo OW fragte beim RC(Rettungschef) der Rettungsstation Sarneraatal um Rat. Wir vereinbarten, dass wir vorerst mal einige Abkl\u00e4rungen treffen.<br \/>\nRC organisierte eine Konferenzschaltung mit einem ortskundigen Bergretter von Lungern, der EZ der Rega f\u00fcr die Ortung und Mithilfe bei der \u00dcbersetzung und dem verirrten Wanderer. Nach einem langen Konferenzgespr\u00e4ch und einer grossen Ungenauigkeit von 290m konnte der ungef\u00e4hre Standort im Gebiet oberhalb M\u00fclim\u00e4s ausgemacht werden.<br \/>\nDie Rega stellte einen RSH Standby und will mit dem Heli versuchen, den Wanderer aus der Luft zu orten und anschliessend zu evakuieren. Das Wetter war regnerisch und teils mit Nebelschwanden versetzt.<br \/>\nDas Vorhaben konnte wie geplant mit dem Heli durchgef\u00fchrt werden. Der Wanderer wurde unverletzt in den Fl\u00fce oberhalb der Alp M\u00fclim\u00e4s geortet und nach Lungern evakuiert werden.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die EZ der Kapo Obwalden, die Rega und ein RSH von Grindelwald und zwei Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">8.\u00a0Evakuierung Br\u00fcnighaupt RSH (01.07.2018)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. Am Br\u00fcnighaupt musste mit einem RSH \/Rettungsspezialist Helikopter) ein Gleitschirmflieger aus dem steilen unwegsamen Gel\u00e4nde evakuiert werden, der seinen Notschirm \u00f6ffnen musste.<br \/>\nIm Einsatz standen\u00a0ein RSH (Rettungsspezialist Helikopter) der Alpinen Rettung Schweiz und ein Helikopter der Rega.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">7. Canyoningunfall Rettungs\u00fcbung (30.06.2018)<\/span><\/p>\n<p>mk. Anl\u00e4sslich unserer Sommerrettungs\u00fcbung verunfallte ein Canyoningretter bei einer Einsatz\u00fcbung in der Kleinen Schliere. Der Retter machte sich beim zweiten Wasserfall bereit f\u00fcr einen kontrollierten Sprung ins Wasser. Dabei rutschte er bei der Vorbereitung aus und st\u00fcrzte ab. Dabei zog er sich starke R\u00fcckenprellungen und innere Verletzungen zu. Anf\u00e4nglich raffte er sich auf und arbeitet er an seinem Auftrag weiter.<br \/>\nAls er jedoch Blut spuckte schlugen die Kollegen Alarm. Unverz\u00fcglich begab sich unser Stationsmediziner zum Verletzen und leitete die Rettung ein.<br \/>\nDie Seilbahn wurde unter Hochdruck fertig gestellt um den verletzen Bergretter aus der engen Schlucht hochzuziehen. Gleichzeitig wurde durch den mit an der \u00dcbung beteiligten RS(Rettungssanit\u00e4ter) via SNZ 144 der Heli bestellt.<br \/>\nVor Ort wurde unser Mann durch den RS, den Stationsmediziner und dessen Stellvertreterin Erstversorgt. Die erste Unfallmeldung lautete Schwerverletzt.<br \/>\nAus der \u00dcbung wurde leider ein Ernstfalleinsatz. Mit einer Windenaktion wurde der Verletzte durch den rasch vor Ort gewesen Rettungshelikopter in das Kantonsspital Luzern eingeliefert.<br \/>\nDer RC(Rettungschef) machte sich mit grosser Sorge, um den Gesundheitszustand seines Bergretters, auf den Weg aus der Schlucht, um sich um den Verletzen und seinen Angeh\u00f6rigen zu k\u00fcmmern.<br \/>\nDie Mutter des verunfallten Bergretters, begleitet vom Rettungsschef, machte sich unmittelbar nach der Information der Angeh\u00f6rigen \u00fcber das Ereignis auf den Weg ins Notfallzentrum des Kantonsspitals Luzern. Die erste Erleichterung war gross, als wir den Verunfallten ansprechbar vorfanden und er uns mitteilte, dass er keine bleibenden R\u00fcckenverletzungen hat. Doch die inneren Verletzungen sorgten uns noch einige Zeit mit Ungewissem.<br \/>\nVon Tag zu Tag verbesserte sich der Gesundheitszustand unseres Bergretters, so dass er nach zwei Tagen das Spital verlassen durfte.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Kantonspolizei Obwalden, der Rettungsdienst des Kantonsspitals Obwalden, die Rega und zahlreiche Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">6.\u00a0Evakuation Widibach (03.06.2018)<\/span><\/p>\n<p>mk. Ein Amerikanisches Paar, das von Luzern einen Ausflug auf den Pilatus machte, wollte den letzten Teil der Tour von \u00c4msigen nach Alpnachstad zu Fuss unternehmen, da viele Wanderer sahen, die zu Fuss unterwegs waren. Im unteren Teil kamen sie vom Weg ab und blockierten sich selber im steilen und mit Fels durch setzten Gel\u00e4nde.<br \/>\nDie beiden stellten bald fest, dass sie mit den eigenen Kr\u00e4ften nicht aus ihrer misslichen Lagen kommen und suchten bei der Polizei Hilfe.<br \/>\nNach der Alarmierung \u00fcber die Einsatzzentrale der Rega machten sich vier Bergretter auf den Weg um die beiden Amerikaner zu retten.<br \/>\nDoch bei den angegebenen Koordinaten angekommen, finden die Retter keine Personen. Mit SMS und MMS versucht der Rettungschef neue genauere Positionsangaben zu bekommen. Mehrere Umrechnungen mit relativ grossen Differenzen f\u00fchrten zu keinem Ziel.<br \/>\nSchlussendlich fanden wir die beiden mit Rufkontakt viel weiter oben als angenommen am steilen Ufer des Widibachs.<br \/>\nUnversehrt begleiteten die Retter die beiden sicher ins Tal.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen 5 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">5.\u00a0Evakuierung Hengliboden (31.05.2018)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. Ein seit 14 Jahren in Sachseln wohnhafter Schottl\u00e4nder beabsichtigte an einem Tag zu Fuss von Sachseln \u00fcber die Melchsee-Frutt und den Jochpass nach Engelberg zu laufen. Mit der einbrechenden Dunkelheit und Ungewissheit \u00fcber seinen genauen Standort alarmierte der Wanderer um ca. 22 Uhr die Rega.<br \/>\nDie Einsatzzentrale der Rega alarmierte die Rettungsstation Sarneraatal um 22:08 f\u00fcr die Evakuierung eines unverletzten Wanderers im Gebiet Hengliboden Siwbalm.<br \/>\nDa die Strasse nur bis zum Kernser Skihaus ge\u00f6ffnet ist entschlossen wir uns f\u00fcr die Evakuierung einen Quad mit Raupen von den Sportbahnen zu organisieren. Drei Bergretter machten sich auf den Weg. Die Zentrale wurde durch den Rettungschef besetzt.<br \/>\nAm Telefon erz\u00e4hlte der verirrte Wanderer etwas von zwei weissen Boxen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um die Boxen der ausgesetzten Bartgeier handelt. Somit war auch Suchgebiet ziemlich eingeschr\u00e4nkt.<br \/>\nUm 00:23 Uhr fanden wir einen leicht frierenden und mit nassen Schuhen im Schnee stehenden Wanderer. Von dichtem Nebel und Dunkelheit umgeben, fahren die Retter nach einem kurzen Marsch mit dem Quad zur\u00fcck.<br \/>\nSichtlich erleichtert und m\u00fcde trifft der evakuierte Wanderer kurz vor 2 Uhr im Rettungslokal in Kerns ein.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen 4 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">4.\u00a0Gleitschirm J\u00e4nzi (13.05.2018)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. Kurz nach der Mittagszeit meldete ein Beobachter der Kantonspolizei Obwalden ein vermeintlicher Gleitschirmabsturz im Gebiet J\u00e4nzi. Der genaue Ort ist unbekannt. Der Beobachter konnte den Gleitschirm nicht ausfindig machen. Der Rettungschef und ein Bergretter machen sich auf den Weg um bei der Polizei mehr Informationen abzuholen und anschliessend im Gebiet nachzusehen. Kurz vor den eintreffen bei der Kapo im Foribach meldete der Zentralist, dass der Gleitschirmflieger den Notschirm \u00f6ffnen musste und wohl auf ist. Nach einem Kaffee bei Polizei machten wir uns wieder auf den Heimweg.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen 2 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">3.\u00a0Evakuierung Ruessigrat RSH (04.04.2018)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. Ein blockierter Kletterer musste wegen zu viel Schnee am Ruessigrat durch die Rega unterst\u00fctzt von einem RSH (Rettungsspezialisten Helikopter) evaluiert werden.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Rega und ein RSH der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">2.\u00a0Unterst\u00fctzung Kantonspolizei Obwalden (15.02.2018)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. Via dem Telefonalarmierungs-System Mokos hat die Kantonspolizei Obwalden, die Rettungsstation Sarneraatal aufgeboten zur Unterst\u00fctzung eines schwierigen Einsatzes.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen zahlreiche Angeh\u00f6rige der Kantonspolizei Obwalden und 8 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">1.\u00a0Evakuierung Aemsigen (25.01.2018)<\/span><\/p>\n<p>mk. Eine Bergg\u00e4ngerin hat im dichten Fallholz des Sturms Burglind den Wanderweg im Abstieg von der Aemsigenalp Richtung Alpnachstad verloren. Nach erfolgloser Telefonhilfe entschied der Rettungschef \u00fcber eine terrestrische Suche der unverletzten Bergg\u00e4ngerin. Drei Bergretter machten sich zu Fuss ins vermutete Gebiet und orteten die Bergg\u00e4ngerin per Rufkontakt.<br \/>\nUnversehrt und in guter Verfassung f\u00fchrten die Bergretter die Frau aus dem Dickicht von vielem Fallholz wieder auf den ordentlichen Wanderweg.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen 4 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<h1><\/h1>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; 16.\u00a0Rettung Fr\u00e4km\u00fcnt (16.12.2018)\u00a0 mk. Eine Gruppe einer Jugendorganisation aus Alpnach \u00fcbernachtete vom Samstag auf den Sonntag in der Alph\u00fctte der Tomlisalp. Zu sp\u00e4ter Stunde st\u00fcrzte ein Jugendlicher aus rund 2 Metern H\u00f6he auf die rechte Schulter. Am Sonntagmorgen schmerzte die Schulter des Jugendlichen immer noch so stark, dass ein Begleiter die Rega alarmierte. 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