{"id":125,"date":"2016-05-02T11:06:36","date_gmt":"2016-05-02T11:06:36","guid":{"rendered":"https:\/\/web286.sr101.firestorm.ch\/WP\/index.php\/rettungsberichte-2016\/"},"modified":"2020-03-08T07:31:03","modified_gmt":"2020-03-08T07:31:03","slug":"rettungsberichte-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sarneraatal.ch\/index.php\/2016\/05\/02\/rettungsberichte-2016\/","title":{"rendered":"Rettungsberichte 2016"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 14pt;\">07.\u00a0Unterst\u00fctzung Kapo OW (19.12.2016)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. In der Nacht unterst\u00fctzten wir die Polizei bei der Bergung einer Person. Die Aktion dauerte\u00a0rund 3.5 Stunden. Die Ortsfeuerwehr unterst\u00fctze uns bei der Arbeit mit Beleuchtungsmaterial. Im Einsatz standen die Kantonspolizei Obwalden, die Feuerwehr Kerns und die Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">06.\u00a0Suchaktion Pilatus\u00a0(11.-12.09.2016)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. Kurz nach 22 Uhr alarmierte die Kantonspolizei Obwalden via die Einsatzzentrale der Rega die Rettungsstation Sarneraatal f\u00fcr die Suchaktion im Pilatusgebiet nach einem vermissten Wanderer. Das Auto des Wanderers wurde auf der Alp L\u00fctholdsmatt durch die Polizei eindeutig identifiziert. Abkl\u00e4rungen der Luzerner Polizei ergaben, dass der Mann die Absicht hatte, von L\u00fctholdsmatt aus eine Wanderung zu unternehmen und nach dem Mittag wieder zu Hause sein wollte. Mit dieser Ausgangslage ist eigentlich keine grosse Tour m\u00f6glich. Darum konzentrierte sich die terrestrische Wegsuche in der ersten Phase in einer kleineren Gel\u00e4ndekammer um den Ausgangsort herum. Die Suche wurde durch Gel\u00e4ndesuchhunde unterst\u00fctzt. Durch laufend neue Erkenntnisse aus Umfangreichen Ermittlungen wurde das Suchgebiet Schritt f\u00fcr Schritt erweitert. Da wir berechtigte Gr\u00fcnde hatten, dass die vermisste Person noch am Leben sein konnte, wurden laufend neue, der Situation angepasste Mittel aufgeboten. Ein Rega-Helikopter machte Suchfl\u00fcge mit einem lichtstarken Scheinwerfer. Ein Bluthund nahm die F\u00e4hrte vom Auto aus auf. Die Kantonspolizei Z\u00fcrich versuchte mit Hightech Ger\u00e4ten aus einem anderen Helikopter das Handy des Vermissten zu orten. In einer weiteren Suchphase entschlossen wir uns auch die Luftwaffe mit der W\u00e4rmebildkamera f\u00fcr Suchfl\u00fcge aufzubieten. Mit der Zeit gelang es uns mit verschiedenen Hinweisen der eingesetzten Mittel, das Suchgebiet auf eine Fl\u00e4che von einem halben Quadratkilometer einzuschr\u00e4nken. Doch die Dunkelheit der Nacht und teils schwer zug\u00e4ngliches Gebiet machten die Sucharbeiten extrem schwierig und Zeit intensiv. Ohne Unterbruch suchten wir die ganze Nacht bis zum Tagesanbruch. Mit der Zunahme des Tageslichts weiteten wir die terrestrische Suche aus, in Gebiete, die wir aus Sicherheitsgr\u00fcnden bei Nacht nicht betreten konnten. Retter im Suchgebiet meldeten Beobachtungen, die wir aus dem Helikopter der Luftwaffe beim ersten Suchflug mit Tageslicht kontrollierten. Es handelte sich um den vermissten Wanderer, der durch einen Absturz aus grosser H\u00f6he nur noch tot geborgen werden konnte. Die gross angelegte Suchaktion dauerte ohne Unterbruch \u00fcber 13 Stunden.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen Mitarbeiter der Polizeikorps Obwalden, Zug, Z\u00fcrich, Uri und Luzern, die Rega, die Schweizer Luftwaffe und die Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">05.\u00a0Kletterunfall Cheselenflue\u00a0(28.08.2016)<\/span><\/p>\n<p>mk. Am Nachmittag ereignete sich an der Cheselenflue ein Kletterunfall beim Abseilen. Begleitpersonen vor Ort alarmierten direkt die Rega. Ein Helikopter und ein\u00a0RSH (Rettugsspezialist Helikopter) der Alpinen Rettung Schweiz retteten den Kletterer und \u00fcberflogen diesen mit mittleren Verletzungen\u00a0ins n\u00e4chste Zentrumsspital.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Rega, die Schweizer Luftwaffe und\u00a0ein RSH der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">04.\u00a0Suchaktion Pilatus\u00a0(07.08.2016)<\/span><\/p>\n<p>mk. Die Kantonspolizei informierte den Rettungschef \u00fcber einen Wanderer, der sich auf dem sp\u00e4ten n\u00e4chtlichen Abstieg vom Pilatus verirrte. Der Wanderer alarmierte \u00fcber die Tel.- Nummer 112 und k\u00f6nnte lediglich sagen, dass er schon weit mehr als 2 Stunden unterwegs ist, und sich wohl im unteren Teil des Berges in einer kleinen Waldlichtung befinde. Er w\u00fcrde jedoch rundum nichts sehen. Zudem sagte der Verirrte der Polizei, dass er sich vermutlich auf der Achse Renggpass \u2013 Alpnachstad befinde. Der Versuch mit Hilfe der Polizei das Rega-App zu laden, um die Position zu bestimmen scheiterte. Da der Akku nur noch 3% Ladung anzeigte, entschlossen wir uns die Kommunikation mit dem Wanderer im Moment auf SMS zu beschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Da die Nacht warm und laut Wettervorhersage Niederschlagsfrei sein wird und der Wanderer nach eigenen Angaben unverletzt ist, entschliessen wir uns in einer ersten Phase mit einer kleinen Gruppe eine terrestrische Suchaktion einzuleiten.<\/p>\n<p>Die Optionen einer erweiterten Suche in der Reihenfolge mit Gel\u00e4ndesuchhunden, einer gr\u00f6sseren Suchgruppe und aus der Luft planten wir als weitere Massnahmen. Zwei Gruppen mit je zwei Personen machten sich um Mitternacht auf den Weg um den vermissten im prim\u00e4ren Suchgebiet zu suchen. Nach einiger Zeit meldete sich ein im Gebiet wohnhafter Bergretter, dass ein Verirrter, den wir wohl am Suchen sind bei ihm zu Hause nach Hilfe gerufen hat. Die eine Gruppe holte den Hilfesuchenden ab du brachte ihn ins Tal. Nachdem der Stationsmediziner keinen Grund f\u00fcr eine weitere Pflege diagnostizierte brachte der Rettungschef den Wanderer an den Bahnhof in Luzern, da in Alpnach kein Hotel mehr offen war, oder eine Zugverbindung nach Luzern bestand.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Kantonspolizei Obwalden, die EZ der Rega und sechs Mitglieder der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">03.\u00a0Leichenbergung Giswilerberg\u00a0(20.07.2016)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. Die Kantonspolizei bot die Rettungsstation Sarneraatal am Abend des 20.7.2016 auf f\u00fcr eine Leichenbergung am Giswilerberg. Mit einem Gel\u00e4ndefahrzeug des Zivilschutzes machten sich drei Bergretter auf den Weg. Zu Fuss erreichten wir den Fundort ausger\u00fcstet mit Rettungsmaterial und einem Akja-Schlitten nach einem kurzen Aufstieg in der Dunkelheit. Vor Ort unterst\u00fctzten wir die Polizisten bei der behutsamen Bergung der Leiche, die schon ca. 14 Tage am Ort lag. Anschliessend Transportierten wir den Leichnam vom Fundort zum n\u00e4chsten Bauernhof, wo wir die \u00dcbergabe an den Bestatter machten.<\/p>\n<p>Im Einsatz standen die Kantonspolizei Obwalden, die Staatsanwaltschaft Obwalden und drei Mitglieder der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">02.\u00a0Vermisstensuche Pilatus (23.03.2016)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. Ein Hotel von Alpnachstad meldete der Kantonspolizei Obwalden, dass ein Amerikanischer Tourist von einer Wanderung auf den Pilatus nicht zur\u00fcckgekehrt ist.<\/p>\n<p>Zusammen mit einer Polizeipatrouille sammelte der Rettungschef in Hotel vor Ort Informationen \u00fcber die Absicht des Vermissten Touristen. Die Ehefrau machte sich ernsthafte Sorgen um ihren Mann und beauftragte uns mit der Suche ihres Mannes. Eine geschlossene Schneedecke oberhalb \u00c4msigenalp, die eingebrochene Dunkelheit und die schlechte Ausr\u00fcstung des Touristen waren f\u00fcr uns gen\u00fcgend Gr\u00fcnde in Absprache mit dem Pikettoffiziers der Kapo OW eine Suchaktion in die Wege zu leiten. Wir beschlossen in einem ersten Schritt eine terrestrische Suchaktion mit Bergrettern und Hunden zu starten. In einem weiteren Schritt beabsichtigten wir die Suche mit einem Helikopter aus der Luft mit einem starken Suchscheinwerfer zu unterst\u00fctzen. W\u00e4hrend dem Telefonat mit der Kapo OW f\u00fcr das Mannschaftsaufgebot, tauchte der Vermisste \u00fcberraschend wohlbehalten auf.<\/p>\n<p>Wir stoppten die Aktion und setzten die Befragung mit dem Betroffenen fort. Im Einsatz standen die Kantonspolizei Obwalden und ein Mitglied der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">01.\u00a0Hilfeleistung Vermisster Freerider (04.03.2016)\u00a0<\/span><\/p>\n<p>mk. Auf der Abfahrt vom Gemsstock ins Guspistal wurde ein Freerider vermisst. Im dichten Nebel verlor er seine Kollegen einer gr\u00f6sseren Gruppe. Da in diesem abgelegen\u00a0Seitental der Handy- und Funk-Empfang\u00a0ausgesprochen schlecht ist, forderten die\u00a0Retterkollegen der Rettungsstation Andermatt das Funkrelais an, das bei\u00a0der Station Sarneraatal stationiert ist.\u00a0Zwei Personen der Station Sarneraatal eilten mit einem Auto voll gepackt mit Kommunikationsmitteln nach\u00a0Hospental und\u00a0unterst\u00fctzen\u00a0die Kollegen bei der n\u00e4chtlichen Suchaktion w\u00e4hrend dem\u00a0ein kr\u00e4ftiger F\u00f6hnsturm \u00fcber den Alpen fegte.\u00a0Der Freerider wurde nach zwei Tagen unsersehrt in einer kleinen H\u00fctte gefunden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>07.\u00a0Unterst\u00fctzung Kapo OW (19.12.2016)\u00a0 mk. In der Nacht unterst\u00fctzten wir die Polizei bei der Bergung einer Person. Die Aktion dauerte\u00a0rund 3.5 Stunden. Die Ortsfeuerwehr unterst\u00fctze uns bei der Arbeit mit Beleuchtungsmaterial. 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