Rettungsberichte 2020

03. Einsatz mit Polizei (18.04.2020)

mk. Die Rettungsstation Sarneraatal leistete zu Gunsten der Kantonspolizei einen Einsatz. Unter Einhaltung der Corona-Schutzmassnahmen wurde der Einsatz sicher und kompetent ausgeführt.
Im Einsatz standen die Kantonsspital Obwalden und 8 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal.

02. Rettung Variantenfahrer (29.01.2020)

mk. Ein Variantenfahrer löst ein Schneebrett aus und wird mitgerissen. Dabei zieht er sich im steil abfallenden Gelände eine offene Unterschenkelfraktur zu. Mit eigenen Kräften kann der Schneesportler die Rega alarmieren. Der Schneesportler war bei schlechten Sichtverhältnissen alleine im Gelände unterwegs. Die Lawinengefahr war zu diesem Zeitpunkt auf Stufe 3 in allen Expositionen oberhalb 1600 Meter.
Mit vereinten Kräften retteten der Pistenrettungsdienst der Sportbahnen Melchsee-Frutt und vier Bergretter im steilen Gelände den verletzten Schneesportler weit abseits der offiziellen Pisten.
Im Einsatz standen der Pistenrettungsdienst der Melchsee-Frutt, der Rettungsdienst 144 des Kantonsspital Obwalden und 5 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal.

01. Vermisstensuche Lungern(06.01.2020)

Seit dem Sonntagabend 5.1.2019 suchte die Kantonspolizei in Lungern eine Frau, die von ihrem Spaziergung nicht ins Altersheim zurückgekehrt war. Es fehlten jegliche Anhaltspunkte über den Verbleib der Frau. In der Nacht auf den Montag suchte die Kapo OW zusammen mit dem FLIR der Luftwaffe. Ohne Erfolg. Da die Frau gerne Wasser hatte wurde am Montag vormittags der ganze Uferbereich des Lungernsees durch die Seepolizei abgesucht.
Im Laufe des Nachmittags gingen aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung der Polizei einige Hinweise aus der Bevölkerung ein. Um 15.21 hatte sich der Pikett-Offizier der Kapo OW mit dem Rettungschef der Rettungsstation in Verbindung gesetzt, um auf der westliche Uferseite des Lungernsees eine terrestrische Suchaktion in Angriff zu nehmen. Bis um 22 Uhr suche die Retter unterstützt mit 3 Geländesuchhunden erfolglos die Gegend ab.
Darauf hin wurde beschlossen die Suche abzubrechen und am Folgetag mit einer kleinen Gruppe zahlreiche bei Nacht nicht erreichte Felspartien abzusuchen.
Am Dienstag Morgen starteten drei Bergretter und ein Polizist mit der Fortsetzung der Suche. Kurz nach dem Mittag kam bei der Kapo OW erneut ein Hinweis aus der Bevölkerung der zum Erfolg führte. In unwegsamen Gelände wurde die vermisste Frau tot aufgefunden. Am Nachmittag wurde die Frau unterstützt von einem RSH mit dem Helikopter geborgen.
An der Suchaktion waren zahlreiche Polizisten von Obwalden, das FLIR der Luftwaffe, 1 Spürhund der Kapo Luzern, 3 Geländesuchhunde der Alpinen Rettung Schweiz, 1 RSH mit einem Rega-Heli und 19 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal beteiligt.