13. (23.10.2013) Kind vermisst Alpnach

mk. Die Kapo OW alarmierte die Rettungsstation via Rega. In Alpnach wird ein kleines Kind vermisst. Noch während dem Aufgebot der Suchmannschaft wurde das vermisste Kind unversehrt aufgefunden. Einsatzabbruch! Es rückte niemand aus.

 

12. (19.10.2013) Person vermisst Rick

mk. Eine Person meldet der Kapo OW, dass sie auf einer Wanderung im Rick oberhalb der Bärfallen eine Person vermisst. Aufgrund der Alarmeldung kann ein akutes medizinisches Problem nicht ausgeschlossen werden. Darum Entscheiden wir uns aufgrund der guten Wetterbedingungen für einen schnellen Suchflug.

Noch während der Organisation des Einsatzes, kommt die Entwarnung. Die vermisste Person wurde unversehrt aufgefunden. Der Einsatz wurde unverzüglich abgebrochen bevor jemand ausrückte.

 

11. (6.9.2013) Canyoningunfall Chli Schliere

mk. Ein Amerikanischer Canyoning-Sportler klagte nach einem Sprung in ein Becken über Rückenschmerzen. In einer Windenaktion wurde der Patient aus der Schlucht der Kleinen Schliere gerettet und ins Kantonsspial Nidwalden nach Stans überflogen.

Im Einsatz standen die Rega und ein Rettngsspezialist der Alpinen Rettung Schweiz.

 

10. (18.8.2013) OL-Läufer Melchsee-Frutt

mk. Im Rahmen eines nationalen Orientierungslaufes auf der Melchsee-Frutt unterstützten zwei Mitglieder der Rettungsstation Sarneraatal den Rettungsdienst des Kantonsspital Sarnen aktiv vor Ort.

Kurz nach 13:15 Uhr erhielten wir den Auftrag zusammen mit dem Rettungsdienst vor den Zieleinlauf einen Läufer zu retten, der sich aus unbekannten Gründen bereits mehrere Male übergeben musste. Neben einer Alphütte trafen wir auf einen total Erschöpften Läufer an mit Bewusstseinsstörungen und schwerem Atem und Verdacht auf allergische Reaktionen, da er wegen einer Krankheit starke Medikamente einnehmen muss.

Nach der Erstversorgung und weiteren Abklärungen entscheiden wir uns für eine unverzügliche Spitaleinweisung per Heli. Behutsam haben wir den Patienten mit der Ambulanz zu einem geeigneten Landeplatz transportiert.

Rega 8 hat die Patientin ins Kantonsspital Stans zur weiteren Pflege überflogen.

 

09. (17.8.2013) Mountainman Schlierengrat

mk. Im Rahmen des Mountainman 2013 unterstützte die Rettungsstation Sarneraatal den Rettungsdienst des Kantonsspital Sarnen mit einer mobilen Einsatzgruppe für Einsätze im Gelände.

Kurz nach 20 Uhr erhielten wir den Auftrag auf dem Schlierengrat eine Läuferin zu retten. Mit einem Geländefahrzeug sind wir bis zur Schrotenegg gefahren, wo uns eine Kontaktperson im Empfang genommen hatte. Mit einem Akja-Schlitten und einer Vakuummatratze sind wir rund einen Kilometer zur Patientin vorgestossen. Der Weg war schmal, teilweise steil, ausgesetzt und mit vielen rutschigen Wurzeln versehen.

Aufgrund der starken Schmerzen am rechten Oberschenkel, einer leichten Unterkühlung und dem Erschöpfungszustand habe ich entschieden die Patientin mit einer Windenbergung möglichst rasch in Spitalpflege zu bringen.

Rega 8 hat die Patientin ins Kantonsspital Sarnen zur weiteren Pflege überflogen.

 

08. (14.7.2013) Gleitschirmflieger Bettenalp

mk. Am späteren Nachmittag verunfallte ein Gleitschirmflieger in der Nähe der Bettenalp. Der Gleitschirmpilot wurde mit einer Windenrettung gerettet und ins Kantonsspital Luzern überflogen. Im Einsatz standen die Rega und ein Rettungsspezialist der Alpinen Rettung Schweiz.

 

07. (17.06.2013) Wanderer verunfallt

mk. Am Sonntagabend kehrte ein Wanderer mit seinem Pony nicht zurück. In der Nacht um 2 Uhr startete die Suchaktion. Um 1 Uhr ging bei der Kantonspolizei Obwalden, die Meldung ein, dass ein im Kanton Luzern wohnhafter Mann mit seinem Pony, von einer Wanderung im Glaubenberggebiet nicht nach Hause zurückgekehrt sei.

Die Polizei fand darauf hin sein Auto auf dem Glaubenbergpass und leitet eine grosse Suchaktion ein. An der Suche beteiligten sich ein Bluthund der Kantonspolizei Zug, die Luftwaffe mit Helikopter mit einer Wärmebildkamera, zwei Geländesuchhunde und 20 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal und Sörenberg der Alpinen Rettung Schweiz.

In den frühen Morgenstunden ortete, der Super Puma mit der Wärmebildkamera das Pony. In unmittelbarer Nähe fanden die Bergretter den Wanderer, der sich beim Absturz über ein Schneefeld schwere Verletzungen zuzog, die zum Tod führten.

Das vom Verunfallten mitgeführte Pony konnte lebend mit einem zweiten Helikopter geborgen werden.

 

06. (06.06.2013) Gleitschirmflieger Melchtal

mk. Kurz nach der Mittagszeit geriet im Melchtal ein Gleitschirmflieger in eine unkontrollierte Fluglage und musste seinen Notschirm öffnen. Der Pilot blieb in etwa 20 Meter Höhe im dichten Geäste einer stattlichen Buche hängen.

Nachdem die Rettung durch Kollegen nicht möglich war, hat der Gleitschirmpilot die Rega selber alarmiert, um hin aus der misslichen Lage zu befreien. Vom Berner Oberland brachte ein Helikopter der Swiss Helicopter einen RSH (Rettungsspezialist Helikopter). In einer Windenaktion wurden Retter der ARS in das Gebiet geflogen, um den unverletzten Gleitschirmpilot zu retten.

Im Einsatz standen die Rega, Swiss Helicopter und 3 Retter der Alpinen Rettung Schweiz.

 

05. (17.05.2013) Absturz Fischer Melchaa

mk. Auf dem Abstieg in die Melchaa verliert ein Fischer den Halt und stürzt nach einer 20m langen Rutschpartie im 40 Grad steilen und glitschigen Gelände, 15m senkrecht über ein Felsband in das Bachbett. Dabei zog sich der 75-jährige Mann derart schwere Brunst- und Kopfverletzungen zu, die zum sofortigen Tod führten.
Die Begleitperson benötigte einige Zeit, um zum Verunfallten abzusteigen und ihn zu orten. Mit dem Handy alarmierte der Begleiter anschliessend die Kantonspolizei Obwalden.
Mit einer terrestrischen Windenaktion wurde der verunfallte geborgen. 140 Meter Seil waren nötig für diese Aktion.
Im Einsatz standen die Kantonspolizei Obwalden und die Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz mit 12 Bergrettern.

 

04. (28.04.2013) Vermisstensuche Lungern

mk. Am späten Sonntagabend des 28.4.2013 kontaktierte mich der Polizeikommandant um 21:51 direkt betreffs einer Vorabklärung einer eventuellen Vermisstensuche eines 63 jährigen Mannes im Gebiet zwischen Brünig und Lungern.
Da die Nacht relativ kalt wird und die Wetteraussichten für den kommenden Montag Regen vorausgesagt haben, haben wir zusammen entschieden die Suche mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu starten, da wir berechtige Gründe hatten anzunehmen, dass der Vermisste mit einer Verletzung irgendwo im Gelände blockiert ist. Der RC Sarneraatal nahm unmittelbar mit Rega EZ Kontakt auf und meldete den Einsatz an. 15 Bergretter wurden über das MoKoS aufgeboten. Zusätzlich wurden 2 GS-Hunde Teams aufgeboten. Die Kapo OW bot zudem das FLIR der Luftwaffe auf.
Im Feuerwehrlokal Lungern richteten wir unser KP ein. Drei Mann der Feuerwehr Lungern unterstützen uns im Logistischen Bereich tatkräftig. Primär suchten wir alle möglichen Wanderwege und Hütten zu Fuss und mit GS-Hunden ab. Aus der Luft suchten wir mögliche Absturzgefährdete Felsbänder und das Seeufer ab. Zur zusätzlichen Suche aus der Luft hatten wir einen Rega-Heli mit dem lichtstarken Scheinwerfer bestellt. Dieser ist jedoch wegen Nebel nicht über den Brünigpass gekommen. Rega 8 war mit anderen dringenden Verlegungen ständig unterwegs.
Eine Handypeilung konnte nicht eingeleitet werden, da die vermisste Person kein Handy hatte.
Kurz nach 1 Uhr hatte ein GS-Hund der ARS den verunfallten Mann geortet. Leider kam jede Hilfe zu spät, da der Mann über ein Fels Band in die Tiefe gestürzt war. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu, die zum sofortigen Tod geführt hatten.
Im Einsatz standen die Kantonspolizei Obwalden, die Rega, die Luftwaffe, die Feuerwehr Lungern, Geländesuchhunde  und die Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.

 

 

03. (12.2.2013) Medizinische Hilfeleistung Frutt


mk. Am Dienstag Abend alarmierte uns die EZ der Rega für die Sicherstellung einer medizinischen Hilfeleistung auf der Melchsee-Frutt. Wegen des schlechten Wetters war ein Helieinsatz nicht möglich, er musste am Brünigpass wieder umkehren. Gemäss ersten Meldungen war der Patient stabil, muss jedoch rasch ein ein Spital überführt werden. Später verschlechtete sich dessen Zustand wieder. Nach anfänglich parallel gestarteten Aktionen, wurde der junge Patient zur weiteren Pflege in ein nahegelegens Spital gebracht. Herzlichen Dank an alle für kooperative Zusammenarbeit. Im Einsatz standen der Rettungsdienst des Kantonsspital Sarnen, die Rega, die Sportbahen Melchsee-Frutt und die Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.

 
02. (3.1.2013) Vermisster Snowboarder tot gefunden
 

Ein seit Donnerstagnachmittag im Gebiet Bettenalp, Melchsee-Frutt, vermisster 29-jähriger Snowboarder wurde heute Morgen tot aufgefunden. Beim Verunglückten handelt es sich um einen zurzeit in Roggwil wohnhaft gewesenen und in Huttwil arbeitenden deutschen Staatsangehörigen.
 Die Kantonspolizei Obwalden suchte in Zusammenarbeit mit der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz, der Sportbahnen Melchsee-Frutt, der Luftwaffe und der Rega seit gestern Abend in einer aufwendigen Aktion nach dem Snowboarder, unmittelbar nachdem ihn seine drei Kollegen als vermisst gemeldet hatten. Die Suchaktion, an der rund 45 Personen und mehrere Suchhunde sowie zwei Helikopter beteiligt waren, wurde morgens gegen 04.00 Uhr unterbrochen und am Freitagmorgen nach Tagesanbruch weitergeführt. Nach einer guten Stunde wurde der Vermisste unterhalb der Bettenalp in unwegsamem Gelände ausserhalb der markierten Piste tot aufgefunden. Bei einem Absturz zog er sich tödliche Kopfverletzungen zu.
 
Der Mann hatte sich am frühen Nachmittag von seinen Kollegen wegen Rückenschmerzen   verabschiedet und gab an, direkt nach Stöckalp zum Parkplatz fahren zu wollen. Dort ist er zur vereinbarten Zeit nicht eingetroffen und das gemietete Snowboard wurde nicht zurückgebracht. Seine Kollegen alarmierten darauf den Pistenrettungsdienst.

 

 

01. (1.-3.1.2013) Höhlenunfall Habkern


mk. In den frühen Morgenstunden des Neujahrstages wurde die Rettungsstation Sarneraatal durch die Rega zur Unterstützung mit dem Funkrelaiskoffer nach Habkern im Berner Oberland gerufen. Da zum Höhleneingang keine Handyverbindung und keine direkte Funkverbindung möglich war setzten wir das Funkrelais ein. Mit dem Rega-Heli flogen wir das Funkrelais an einen ausgewählten Standort um eine Funkverbindung zwischen der Einsatzleitung und dem Nicola-Höhlenfunksystem beim Höhleneingang sicher zu stellen. Der Einsatz dauerte über drei Tage mit unterbrüchen.
 

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