mk. Der Helikopter musste wegen schlechtem Wetter den Einsatz abbrechen. Der Schneepflug räumte für die Retter den Neuchschnee von der Strasse, um den Anmarschweg zu verkürzen.

mk. Eine Gruppe einer Jugendorganisation aus Alpnach übernachtete vom Samstag auf den Sonntag in der Alphütte der Tomlisalp. Zu später Stunde stürzte ein Jugendlicher aus rund 2 Metern Höhe auf die rechte Schulter.
Am Sonntagmorgen schmerzte die Schulter des Jugendlichen immer noch so stark, dass ein Begleiter die Rega alarmierte. Dichter Nebel und Wind zwangen den Heli unverrichteter Dinge wieder auf Basis zurück zu fliegen.
In der Nacht hatte es bis in tiefe Lagen frisch geschneit. Der Rettungschef organisierte die Gemeindedienste mit einem Schneepflug, um die Strasse so weit wie möglich von Schnee zu befreien.
Sechs Bergretter machten sich zu Fuss durch den Neuschnee auf den Weg zur Alphütte. In der Zwischenzeit haben zwei Begleiter den Verletzten von Tomlishütte bis zur Hütte auf der Fräkmünt gebracht. Vor Ort haben wir einen von starken Schmerzen gezeichneten Jungwächter angetroffen. Unser Mediziner versorgte den Patienten mit starken Schmerzmitteln und machte den Patienten Transportfähig. Über steile und rutschige Hänge transportierten wir den Verletzten sorgfältig bis zu unseren Autos. Von da fuhren wir mit den eigenen vier Rad angetriebenen PW’s zur Übergabestelle der bestellten Ambulanz, die den Jugendlichen weiter ins Spital überführte.

Im Einsatz standen die Rega, die Gemeindedienste von Alpnach, der Rettungsdienst des Kantonsspitals Obwalden und 6 Bergretter der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.