mk. Die Kantonspolizei informierte den Rettungschef über einen Wanderer, der sich auf dem späten nächtlichen Abstieg vom Pilatus verirrte. Der Wanderer alarmierte über die Tel.- Nummer 112 und könnte lediglich sagen, dass er schon weit mehr als 2 Stunden unterwegs ist, und sich wohl im unteren Teil des Berges in einer kleinen Waldlichtung befinde.

Er würde jedoch rundum nichts sehen. Zudem sagte der Verirrte der Polizei, dass er sich vermutlich auf der Achse Renggpass – Alpnachstad befinde. Der Versuch mit Hilfe der Polizei das Rega-App zu laden, um die Position zu bestimmen scheiterte. Da der Akku nur noch 3% Ladung anzeigte, entschlossen wir uns die Kommunikation mit dem Wanderer im Moment auf SMS zu beschränken.

 

Da die Nacht warm und laut Wettervorhersage Niederschlagsfrei sein wird und der Wanderer nach eigenen Angaben unverletzt ist, entschliessen wir uns in einer ersten Phase mit einer kleinen Gruppe eine terrestrische Suchaktion einzuleiten.

Die Optionen einer erweiterten Suche in der Reihenfolge mit Geländesuchhunden, einer grösseren Suchgruppe und aus der Luft planten wir als weitere Massnahmen. Zwei Gruppen mit je zwei Personen machten sich um Mitternacht auf den Weg um den vermissten im primären Suchgebiet zu suchen. Nach einiger Zeit meldete sich ein im Gebiet wohnhafter Bergretter, dass ein Verirrter, den wir wohl am Suchen sind bei ihm zu Hause nach Hilfe gerufen hat. Die eine Gruppe holte den Hilfesuchenden ab du brachte ihn ins Tal. Nachdem der Stationsmediziner keinen Grund für eine weitere Pflege diagnostizierte brachte der Rettungschef den Wanderer an den Bahnhof in Luzern, da in Alpnach kein Hotel mehr offen war, oder eine Zugverbindung nach Luzern bestand.

Im Einsatz standen die Kantonspolizei Obwalden, die EZ der Rega und sechs Mitglieder der Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.

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