mk. Ein Mann und eine Frau unternahmen eine Wanderung vom Brunni Hergiswil auf den Pilatus und wollten mit der Luftseilbahn zurück zum Ausgangspunkt. Doch die Luftseilbahn ist zurzeit wegen Revisionsarbeiten geschlossen.

 

Die beiden Wanderer entschlossen sich vom Pilatus zu Fuss über die Mattalp Richtung Brunni zu wandern. Beim Übergang auf die Hergiswiler-Seite wurde den beiden der Weg zu steil und sie entschlossen sich wieder zurück zu gehen. Mit der nach der Zeitumstellung früher einsetzenden Dunkelheit verirrten sich die beiden Wanderer und blieben in einer Waldlichtung blockiert und alarmierten die Rega.

Über die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Obwalden boten wir die Pilatusbahn auf, die drei Bergretter unter die Ämsigenalp gefahren hat. Von da aus machten sich die Retter zu Fuss auf die Suche nach den stecken gebliebenen Wanderer. Die Einsatzleitung informierte die Wanderer laufend per Telefon über den Stand der Rettung, mit der eindringlichen Bitte, den Standort nicht zu verändern. Rund 90 Minuten nach der Alarmierung hatten die bodengebundenen Rettungskräfte die verirrten Wanderer unverletzt aufgefunden. Nur wenig weiter unten gibt es steile Felsen, die in der Dunkelheit und im Wald ohne Licht leicht zu übersehen sind.
Mit eigenen Kräften laufen die sichtlich erleichterten Wanderer im Licht der Stirnlampen der Retter zur wartenden Pilatusbahn, die alle wohlbehalten zur Talstation nach Alpnachstad gefahren hat. Beim Herunterfahren meinte die Wandererin, dass sie sich nicht bewusst war, dass sie doch noch so weit oben gewesen seien. Der Entscheid, die Bahn zu bestellen wurde durch diese Bemerkung bestätigt.

Im Einsatz standen die Einsatzzentralen der Rega und der Kapo Obwalden sowie die Pilatusbahnen und die Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz.

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