mk. Eine junge Frau verletzte sich beim zweiten Wasserfall in der kleinen Schliere beim Canyoning. Die Patientin zog sich bei einem misslungenen Sprung einen Knochenbruch des oberen Sprunggelenks zu, sowie schmerzhafte Knie- und Brustprellungen zu. Danach lag sie bei Bewusstsein im Wasser.

Die Alarmierung der Rettungsstation Sarneraatal erfolgte über die EZ der Rega. Die Schlucht ist an dieser Stelle sehr eng und ist mit hohen Felspartien versehen. Eine Windenrettung mit dem Heli war nicht sicher, darum wurde die Rettungsstation mit der Canyoninggruppe aufgeboten für eine schnelle Hilfeleistung vor Ort im Wasser und eine allfällige terrestrische Rettung. Ein Versuch mit dem Arzt zu Fuss an die Unfallstelle zu gelangen scheitertet, da die Patientin nicht verschoben werden konnte, wie das Mal der Plan war. Darum wurde der Arzt mit der Winde abgeholt und von unten her in die Schlucht zur Patientin geflogen. Mit dem Bergedreieck wurde die Patientin direkt fliegend aus dem Wasser gerettet.

 

Behutsam verluden wir die Canyoning-Sportlerin am Zwischenlandeplatz in die Kabine des Rettungshelikopters, der sie ins Kantonsspital Luzern flog.

Für die restlichen Gruppenmitglieder gab es kein Zurück aus der Schlucht. Darum betreuten unsere Canyoning-Retter, die sichtlich betroffenen Sportler sicher bis zum Ausstieg aus der Schlucht. Beim Ausstieg informierten wir die Angehörigen der Gruppe über den Gesundheitszustand und Verbleib ihrer Kollegin. Die Kommunikation mit der Gruppe forderte unsere Französischkenntnisse. Im Einsatz standen die Rega und die Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz mit ihrer stationseigenen Canyoninggruppe.

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